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alle Informationen rund um die NABU Gruppe Hambrücken


Teichmolche an Amphibienwanderstrecke zwischen Forst und Hambrücken

Foto: Dieter Debatin

Foto: Dieter Debatin

In den letzten Wochen konnten immer wieder neben der überwiegenden Zahl der Erdkröten mehrere Teichmolche an der vom NABU Hambrücken betreuten Amphibienwanderstercke zwischen Forst und Hambrücken festgestellt werden. Grund genug für uns die Art hier in diesem Rahmen einmal etwas genauer vorzustellen:

Der Teichmolch (Lissotriton vulgaris) kommt in ganz West- und Mitteleuropa, einschließlich den Britischen Inseln vor. Er bewohnt vorzugsweise substratreiche und stark mit Wasserpflanzen bewachsene Kleingewässer wie Tümpel, Weiher, Auen, Kolke, krautige Gartenteiche und naturnahe Teiche in Parkanlagen. Es sind mitunter Gewässer, die sich im Sommer auch stark erwärmen können. Dieser sehr anpassungsfähige Schwanzlurch gehört in Mitteleuropa zu den häufigsten Lurchen und ist Europas häufigste Molchart. Im nördlichen und mittleren Verbreitungsgebiet bevorzugt er das Flach- und Hügelland. Im Süden hingegen besiedelt der Teichmolch auch Gewässer im Gebirge bis in Höhenlagen von 1800 m.

Foto: Werner Debatin

Foto: Werner Debatin

Die Art ist bei reichhaltigem Wasserangebot eine aquatisch lebende Amphibienart. Noch nicht geschlechtsreife Teichmolche besiedeln nach vollzogener Metamorphose etwa zwei Jahre lang das Land. So lange dauert in etwa auch die Entwicklung zur Geschlechtsreife. Schon früh im Jahr erwacht der Teichmolch aus seiner Winterruhe, die stets an Land stattfindet. Bei günstigen Temperaturen wird die Winterruhe schon Ende Februar beziehungsweise Anfang März beendet. Als Winterquartiere dienen Höhlungen unter großen Wurzeln oder Steinen, aber auch Tierhöhlen und tief reichende Gehölz- und Felsspalten. Die Laichzeit findet zwischen den Monaten März und Mai statt. Der Teichmolch ist sowohl ein nachtaktiver, als auch ein tagaktiver Lurch. Zu seiner Nahrung gehören Kleinkrebse, Wasserflöhe, kleine Libellenlarven, aber auch an Froschlaich bedient er sich gerne. Sehr gut sind Molche in ihren Gewässern zu beobachten, wenn man sich ruhig am Gewässerrand verhält und das Wasser eine Zeit lang beobachtet. Molche suchen immer wieder mit schlängelnden Ruderbewegungen die Wasseroberfläche, um dort nach Luft zu schnappen.


Der Natur auf der Spur: Bundesweiter NaturErlebnisTag setzt Zeichen – NABU Hamrücken ist mit dabei!

Naturerlebnistag„Nur wer Natur kennt, kann Umwelt schützen“. Unter diesem Motto findet am 3. Mai 2015 überall in Deutschland bereits zum neunten Mal der NaturErlebnisTag statt. Auch der NABU Hambrücken ist mit dabei. Am 03. Mai können Erlebnishungrige die ganze Vielfalt der Natur beim NaturErlebnisTag in Hambrücken kennenlernen. „Es macht einfach Spaß, Leute in die Natur hinauszuführen. Und es ist ein tolles Gefühl, mit unserer Aktion Teil einer bundesweiten Initiative zu sein, die mithilft, dass Menschen wieder ihre natürlichen Lebensgrundlagen entdecken.“,so Franz Debatin vom NABU Hambrücken im Vorfeld der Aktion.

„Ziel des NaturErlebnisTages ist es, den Leuten ohne erhobenen Zeigefinger die ganze Faszination der Natur ebenso zu vermitteln, wie Zusammenhänge in der Landschaft“, erklärt Claus-Peter Hutter von der baden-württembergischen Umweltakademie, welche im Zusammenwirken mit den Umweltakademien der anderen Länder und weiteren Partnern den NaturErlebnisTag ins Leben gerufen hat.

Hutter begrüßt die große Bereitschaft zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer bei Wandervereinen, Natur- und Umweltverbänden, Heimatorganisationen, Naturparks, Naturschutzzentren, Freilichtmuseen und vielen anderen Institutionen am bundesweiten NaturErlebnisTag mitzumachen und damit einen wichtigen Beitrag für eine stärkere Sensibilisierung in Sachen Natur und Landschaft zu leisten. Der NaturErlebnisTag ist, nach Mitteilung der Umweltakademie, auch ein Beitrag gegen die immer größer werdende Wissenserosion in Sachen Natur und Umwelt.

An rund 1.300 Orten bundesweit besteht für Familien und auch alle anderen Interessenten die Möglichkeit, die ganze Faszination der Natur kennenzulernen, den Geheimnissen der Tiere und Pflanzen in Wald und Flur auf die Spur zu kommen oder auch ökologische Zusammenhänge näher zu ergründen. Denn überall stehen fachkundige Gesprächspartner und viele freiwillige Helfer zur Verfügung, die ganz ohne erhobenen Zeigefinger ihre Gäste bei den jeweiligen Events mit dem Thema Natur, Landschaft, Umwelt und Nachhaltigkeit vertraut machen.

Das gesamte Programm für Baden-Württemberg für den NaturErlebnisTag am 3. Mai 2015 ist im Internet unter http://bw.deutscher-naturerlebnistag.de abrufbar.

Der NABU Hambrücken bietet am 03. Mai das folgende Programm:

  • 9:00 Uhr unter dem Motto „Naturerlebnis Saalbachwiesen“ eine Exkursion in das größte zusammenhängende Wiesengebiet Nordbadens (Treffpunkt Hundeplatz, Heuweg Hambrücken).
  • 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr ein buntes Programm mit Kaffee, Kuchen und Streuobstsäften für Jung und Alt rund um die Grillhütte in Hambrücken.
  • 20:00 Uhr eine Hirschkäferexkursion in den Hardtwald unter dem Motto „Keine Angst vor großen Tieren“ (Treffpunkt Hundeplatz, Heuweg Hambrücken).

Nähere Informationen zum Programm der NABU Gruppe Hambrücken am NaturErlebnisTag finden Sie hier.


Landesehrennadel des Landes Baden-Würtemberg für Franz Debatin

Bürgermeister-Stellvertreterin Sandra Strie-gel-Moritz überreichte dem NABU-Vorsitzenden Franz Debatin die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg.

Bürgermeister-Stellvertreterin Sandra Striegel-Moritz überreichte dem NABU-Vorsitzenden Franz Debatin die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg.

Im Rahmen des diesjährigen Ehrenabends der Gemeinde oblag Bürgermeister-Stellvertreterin Sandra Striegel-Moritz die Übergabe einer besonderen Auszeichnung an Herrn Franz Debatin. Man könne, so Striegel-Moritz, mit Fug und Recht behaupten, dass der Natur- und Artenschutz in und um Hambrücken ohne den Vorsitzenden der örtlichen NABU-Gruppe Franz Debatin nicht den Stellenwert besitzen würde, den er heute habe. Sämtliche Erfolge des NABU in den vergangenen 22 Jahren tragen zweifelsohne seine Handschrift, stellte sie fest. Neben einem Großteil seiner Freizeit habe er auch schon privat viel investiert, um dem NABU die Durchsetzung seiner Ziele zu ermöglichen.

Neben dem Naturschutzprojekt „Saalbachniederung“ auf der Außengemarkung lege der NABU großen Wert auf den Naturschutz auf Gemarkung Hambrücken. So war der Verein aktiv an der Wiederherstellung der Saalbachwiesen zum größten zusammenhängenden Wiesengelände in Nordbaden beteiligt. Dieses Wiesengebiet, so Striegel-Moritz weiter, besteche mit seinem offenen und unbesiedelten Charakter und biete inzwischen für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten wieder einen geeigneten Lebens- und Rückzugsraum. Die Bemühungen der NABU Gruppe für die Saalbachniederung sind anerkannt und wurden bereits mit mehreren Naturschutzpreisen ausgezeichnet.

Auch die überregionale Bedeutung des Projektes hob sie hervor. Auf Gemarkung Hambrücken sei der NABU stets um die Weiterentwicklung des Naturschutzes bemüht und arbeite dabei aktiv im Arbeitskreis „Umwelt und Natur“ zusammen mit der Gemeinde zahlreiche naturschutzrelevante Themen ab. So konnten, auch mit der Unterstützung des Gemeinderates, in den letzten Jahren viele Freizeitgrundstücke innerhalb des Wiesengürtels um Hambrücken herum renaturiert werden. Neben den naturschutzfachlichen Wert ging dadurch auch eine Verbesserung des Landschaftsbildes einher.

Striegel-Moritz betonte, dass die NABU Gruppe fester Bestandteil des Vereinslebens in Hambrücken sei und auch durch die Kindergruppe „NAJU“ sehr gute Arbeit geleistet werde. Seit der Gründung im Jahr 1993 ist Franz Debatin Vorsitzender des mittlerweile rund 500 Mitglieder starken Vereins. Er leiste damit auch dem Gemeinwesen unschätzbare Dienste. Ohne Menschen wie ihn und seinen selbstlosen Einsatz wäre unsere Gesellschaft nicht denkbar, sagte Striegel-Moritz. Von der Vielzahl und der Vielfalt solcher freiwilliger Tätigkeiten hängt die Qualität des Lebens in unserem Lande ganz entscheidend ab. Das Land Baden-Württemberg hat hierfür eine besondere Auszeichnung vorgesehen und so war es Bürgermeister-Stellvertreterin Striegel-Moritz eine ganz besondere Freude, Franz Debatin die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg überreichen zu dürfen. Sie wünschte Herrn Debatin bei seiner weiteren Tätigkeit im Umwelt- und Artenschutz rund um Hambrücken die notwendige Kraft und Freude und vor allem die dazugehörige Gesundheit.


Edeka Südwest fördert das Naturschutzprojekt Saalbachniederung

Übergabe des Spendenschecks an den NABU Hambrücken im EDEKA Markt Fitterer in Bruchsal.

Übergabe des Spendenschecks an den NABU Hambrücken im EDEKA Markt Fitterer in Bruchsal.

Unter dem Motto „Unsere Heimat & Natur“ hatte Edeka Südwest gemeinsam mit der Stiftung NatureLife-International einen Wettbewerb für herausragende Naturschutzprojekte ausgeschrieben. Ausgezeichnet und gefördert werden Projekte, die sich mit dem Erhalt, der Schaffung, der Renaturierung und dem Schutz von Biotopen und Lebensräumen für Wildtiere und -pflanzen befassen. Dadurch soll langfristig ein Biotopverbund im Absatzgebiet der Edeka Südwest, das die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland sowie Teile Hessens und Bayerns umfasst, geschaffen werden, um so die Kulturlandschaft im Südwesten kontinuierlich zu fördern und zu verbessern. Pro verkauftem Kräutertopf der Edeka-eigenen Regionalmarke „Unsere Heimat – echt & gut“ geht ein Teil des Erlöses in den Fördertopf.

Eine Jury bestehend aus Vertretern der Edeka Südwest und NatureLife-International bewertete die eingereichten Bewerbungen und wählte daraus die besten Vorhaben aus. Diese werden mit jeweils bis zu 5.000 Euro finanziell gefördert. Damit soll die Erhaltung der biologischen Vielfalt unterstützt werden, denn mittlerweile ist jede zweite Tier- und Pflanzenart gefährdet. Die Auszeichnung soll jedoch nicht nur die gegenwärtigen Erfolge würdigen, sondern auch das Engagement für Heimat und Natur in Zukunft stärken. Die finanzielle Förderung im Zuge der Edeka-Aktion ist gut angelegtes Geld zur Entwicklung des Biotopverbundes in den vier Bundesländern, wie Senator Claus-Peter Hutter, Präsident der Stiftung NatureLife-International (Ludwigsburg) als fachlicher Begleiter des Wettbewerbs feststellte.

Zu den Preisträgern gehört unter anderem die Ortsgruppe Hambrücken des Naturschutzbund Deutschland (NABU). Dank der freundlichen Unterstützung der Marke FROSCH (Erdal Rex GmbH) erhält sie 5.000 Euro für ihr langjähriges Engagement für das Naturschutzprojekt Saalbachniederung.

Durch den Umbruch von Wiesenflächen zu Ackerland ging in der Vergangenheit der Lebensraum vieler typischer Tier- und Pflanzenarten des offenen Grünlandes und damit auch günstige Rastplätze von über 100 Störchen auf ihrem jährlichen Vogelzug verloren. Dem stemmt sich die NABU-Gruppe Hambrücken seit 1986 erfolgreich dagegen. Durch Anpachten und Vermitteln verbleibender Flächen, Überzeugungsarbeit zur Rückwandlung von Ackerflächen in extensives Grünland und den Aufkauf von Flächen konnten ca. 300 Hektar gesichert werden, die nun das größte zusammenhängende Wiesengelände im nordbadischen Raum darstellen. Sie stehen nun langfristig für Natur- und Artenschutz zur Verfügung.

Bei der Scheckübergabe im E center Fitterer in Bruchsal, der die Patenschaft für das Projekt übernommen hat, freute sich Projektleiter Franz Debatin über die finanzielle Unterstützung und bedankte sich bei Thorsten Raus, Gebietsverkaufsleiter bei Edeka Südwest, für die Förderung der für die Natur wichtigen Arbeit.

„Durch ihre unermüdliche Arbeit hat es die NABU-Ortsgruppe Hambrücken geschafft, das größte zusammenhängende Wiesengebiet Nordbadens wiederherzustellen“, betonte Michaela Meyer, Nachhaltigkeitsbeauftragte bei Edeka Südwest, anlässlich der Scheckübergabe und ergänzte: „Davon konnten bereits zahlreiche bedrohte Pflanzen- und Tierarten, die sich dort wieder angesiedelt haben, profitieren und es werden sicherlich noch viele weitere folgen.“


Seltene Gäste in der Saalbachniederung – Kraniche rasten auf NABU-Flächen

Kraniche haben in den letzten Wochen die Saalbachniederung für sich entdeckt. Kleine Trupps mit jeweils 35 bis 50 Tieren haben den Schutz der NABU-Flachgewässer sogar genutzt, um dort zu übernachten. Die letzten sind gerade erst wieder weiter gezogen. „Kraniche sieht man zwar mittlerweile häufiger in hiesigen Gefilden“, sagt Franz Debatin vom NABU Hambrücken. „Eine kleine Sensation ist aber, dass die imposanten Vögel hier nicht nur eine Rast eingelegt, sondern gleich die Nacht verbracht haben.“

Beim NABU geht man davon aus, dass die Saalbachniederung für die Kraniche aus zwei Gründen attraktiv ist: Die offene, unzersiedelte Wiesenlandschaft gewährt ihnen einen guten Überblick. Fressfeinde, aber auch Spaziergänger oder Reiter, durch die die sehr scheuen Tiere gestört würden, können schon von weitem ausgemacht werden. Zudem bietet ihnen die wechselfeuchte Überflutungszone am Saalbach einen sehr gut geeigneten Schlafplatz. „Diese Überflutungszone entstand durch eine Ausgleichsmaßnahme der Stadt Bruchsal auf Flächen des NABU“, erzählt Franz Debatin. „Es freut uns natürlich sehr, dass die Vögel auf ihrem Zug Richtung Winterquartier offensichtlich von dieser Flachgewässerzone profitieren, die wir schon seit mehreren Jahren betreuen.“ Das zeige einmal mehr, wie wertvoll die Flächen sind.

Angesichts ihrer Bedeutung ist geplant, das Areal im Rahmen des Großprojekts „Lebensader Oberrhein“ naturschutzfachlich weiter aufzuwerten. „Dass die Kraniche sich gerade diesen Schlafplatz ausgesucht haben, ist natürlich eine schöne Bestätigung für diese Entscheidung – vor allem aber für das, was die NABU-Aktiven hier vor Ort leisten“, betont Projektleiterin Dr. Katrin Fritzsch vom NABU-Landesverband Baden-Württemberg. In den kommenden Jahren sollen die Feuchtwiesen weiter entwickelt werden und so noch attraktiver für eine Vielzahl an Wasservögeln werden.
Der Zug der Kraniche gehört zu den besonders beeindruckenden Naturschauspielen, ist für gewöhnlich aber vor allem im nördlichen Deutschland zu beobachten. Baden-Württemberg lag bisher nicht auf der Reiseroute der imposanten Tiere. Das scheint sich zu ändern. Mittlerweile sprechen Vogelexpertinnen und -experten bereits von einer „Südroute“. Denn schon seit einigen Jahren sind vermehrt Kraniche im südlichen Teil der Republik unterwegs. Traditionell sammeln sich die Tiere auf ihrem Weg von Skandinavien, aus dem Baltikum und Russland im Herbst an den großen Rastplätzen im Nordosten Deutschlands. Dort tanken sie Energie für die Weiterreise in ihre Winterquartiere. Bislang ziehen sie dann vorwiegend auf zwei Routen im Norden beziehungsweise Nordwesten über Deutschland hinweg in Richtung Frankreich, Spanien und nach Nordafrika.

Hintergrund: Biodiversitäts-Hotspot Oberrhein
Hotspots der Biodiversität im Bundesprogramm Biologische Vielfalt sind Regionen mit einer besonders hohen Dichte und Vielfalt charakteristischer Arten, Populationen und Lebensräume. Bund und Länder haben in Deutschland 30 dieser Hotspots identifiziert. Das „Bundesprogramm Biologische Vielfalt“ fördert Naturschutzprojekte in diesen Hotspots. Das Projektgebiet umfasst den kompletten „Biodiversitäts-Hotspot Nördliche Oberrheinebene mit Hardtplatten“ zwischen Bingen und Iffezheim.
Weitere Informationen: www.biologischevielfalt.de/hotspots.html

 

Hintergrund: Projektstruktur „Lebensader Oberrhein – von nass bis trocken“

Da mit Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zwei Bundesländer Anteil am Projektgebiet haben, haben sich die zuständigen NABU-Landesverbände RLP und BW zusammengeschlossen. Das Projektvolumen beträgt insgesamt rund fünf Millionen Euro. Die Kosten werden zu 75 Prozent vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit über das „Bundesprogramm Biologische Vielfalt“ und zu 15 Prozent vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und den Umweltministerien in Rheinland-Pfalz und Hessen getragen. Zehn Prozent der Kosten übernimmt der NABU selbst.Weitere Informationen: www.lebensader-oberrhein.de

 

 

 

 

 

 


Arbeitseinsatz von NABU und NAJU zum Schutz der Westlichen Dornschrecke

Arbeitseinsatz zum Schutz der Westlichen Dornschrecke

Arbeitseinsatz zum Schutz der Westlichen Dornschrecke

Am 15. November standder letzte Arbeitseinsatz des NABU Hambrücken für dieses Jahr auf dem Programm. Gemeinsam mit den Kindern der NAJU-Gruppe trafen wir uns bei der Renaturierungszone des Karlsdorfer Baggersees. Hier befindet sich der Lebensraum der „Westlichen Dornschrecke“, sie gilt nach der Roten Liste als hochgradig gefährdet und steht deshalb unter einem besonderen Schutz. Diese Heuschreckenart ernährt sich vorwiegend von niederen Pflanzen wie Algen und Moose. Sie ist an ein feucht- nasses Milieu gebunden und lebt in feuchten Sandgruben und auf Schlickflächen in unmittelbarer Nähe zum Wasser.

Ziel des Einsatzes war es den jungen Weiden- und Pappeln zu Leibe zu Rücken, die sich im Uferbereich der angelegten Tümpel ausbreiten und damit den dortigen Sandlebensraum einschränken. Mit Ast- und Heckenschere bewaffnet machten sich die einen an die schon etwas stärkeren Gehölze, während andere die jungen Keimlinge direkt am Ufer auszupften. Darüber hinaus wurden flächige Sandbereiche aufgehakt, so dass dort wieder ein offener Sandboden entstand. Das ruhige Herbstwetter tat sein Übriges, so dass an diesem Vormittag alle so richtig ins Schwitzen kamen.

In den 2 Stunden haben wir gemeinsam den Auftrag vom Regierungspräsidium Karlsruhe erfolgreich umsetzen können. Die NABU Gruppe Hambrücken bedankt sich bei allen fleißigen Helfern.

Alle fleißigen Helfer

Alle fleißigen Helfer


NABU Hambrücken auf Wandertour im Pfälzer-Wald

Wanderausflug durch den Pfälzer-Wald

Wanderausflug durch den Pfälzer-Wald

Am 12. Oktober veranstaltete der NABU Hambrücken einen Wanderausflug nach Edenkoben am Rande des Pfälzer-Waldes. Zufällig fiel der Termin des Ausfluges mit dem alljährlichen Wein- und Kastanienmarkt rund um die Villa Ludwigshöhe zusammen, so dass wir die Gelegenheit nutzten und erst einmal über den Markt schlenderten. Danach stand der Aufstieg zur Reichsfeste Rietburg an, der zu Beginn der Wanderung etwas Kondition abverlangte, zumal keiner die bequeme Alternative des Sesselliftes in Anspruch nahm. Kein Wunder, dass dann auf der Höhe erst einmal die erste Einkehr zur Stärkung angesagt war.

Nachdem alle Ihre Kräfte wieder beisammen hatten, gingen wir den bequemeren Teil der Wanderung an. In sanftem Abstieg ging es durch Kastanienwald und anschließend lichte Kiefernwälder hinab ins Triefenbachtal. Dort erwartete uns die Pfälzerwaldvereins-Hütte am Hüttenbrunnen mit riesigen Kuchenstücken und einer guten Tasse Kaffee zur nächsten Pause, bevor es durch das liebliche Bachtal wieder zurück zur Villa Ludwigshöhe ging. Hier störte uns der zum Abschluß einsetzende leichte Regen auch nicht weiter, zumal wir zuvor von Sonne satt verwöhnt worden waren.Edenkoben2

Zuletzt kehrten wir alle gemeinsam in Rhodt unter der Rietburg ein und ließen den Tag gemütlich bei einem guten Pfälzer Essen ausklingen, bevor es zurück nach Hambrücken ging.


NABU Wanderausflug nach Edenkoben am 12.Oktober

Jetzt ist es soweit der NABU Wanderausflug nach Edenkoben steht vor der Tür. Wie bereits angekündigt werden wir uns am 12. Oktober in die Pfalz auf machen, um eine Wanderung am Rande des Pfälzerwaldes zu unternehmen. Wir starten bei Schloss Villa Ludwigshöhe, wo wir einen Abstecher über den Wein- und Kastanienmarkt machen werden und begeben uns dann auf eine ca. 11 km lange Rundwanderung zur ehemaligen Reichsfeste Rietburg. Über den Ludwigsturm mit schöner Aussicht geht es dann durch das Triefenbachtal zurück zum Ausgangspunkt. Alle, die die anfänglichen Aufstiegsstrapazen vermeiden wollen können per Lift zur Rietburg auffahren, von wo der Weg gleichmäßig fast nur noch bergab verläuft. Bitte dennoch festes Schuhwerk mitnehmen.

Zum Abschluß unserer Tour werden wir noch einen kurzen Abstecher zum Dörfchen Rhodt unter der Rietburg machen, wo wir mit einer gemeinsamen Einkehr den Tag ausklingen lassen.

 

Treffpunkt für die Abfahrt ist um 10:00 Uhr in Hambrücken beim alten Feuerwehrhaus oder um 11:00 Uhr an der Talstation der Sesselbahn zur Rietburg für diejenigen, die direkt fahren möchten. Wir fahren mit den eigenen PKW´s, wobei jeder der eine Mitfahrgelegenheit benötigt sich gerne vorher melden kann. Die Rückkehr wird voraussichtlich gegen 20:00 Uhr in Hambrücken sein.


Ein gelungener Tag beim NABU Familienfest

Apfelpressen beim Familienfest an der Grillhütte

Apfelpressen beim Familienfest an der Grillhütte

Am 27. September veranstalteten der NABU und die NAJU Hambrücken wieder einmal ihr alljährliches Familienfest. Bei herrlichstem Spätsommerwetter kamen zahlreiche Mitglieder und Freunde des Vereins – sowohl groß als auch klein – bei der Grillhütte zusammen, um einen Tag ganz im Zeichen des Apfels zu verbringen. Im Vorfeld des Termins hatten Mitglieder unserer NABU Gruppe Äpfel gesammelt, die uns der Natur und Heimatverein Östringen freundlicherweise zur Verfügung stellte. Diese wurden dann im Rahmen des Familienfestes unter mithilfe zahlreicher fleißiger Helfer mit viel Spaß gemahlen und anschließend zu frischem Saft gepresst. Trotz kleinerer technischer Probleme konnte sich das Ergebnis sehen lassen und alle genossen die Früchte Ihrer Arbeit.

Neben dem Saftpressen wurden den Gästen auch zahlreiche weitere Unterhaltungsmöglichkeiten geboten, wie z.B. verschiedenste Spiele oder eingerichtete Balancierseile. Eine große Anziehungskraft  für alle Altersklassen hatte wie in jedem Jahr auch der zentrale Feuerplatz, wo der ein oder andere Marshmallow ein Raub der Flammen wurde.

Auch für das leibliche Wohl war wieder einmal bestens gesorgt. Es standen Steaks, Würste, Salate und zum Abschluß Kuchen zur Verfügung, so dass niemand zu kurz kam. In diesem Zusammenhang ein großes Dankeschön an unsere Grillmeister.

Der NABU Hambrücken bedankt sich bei allen, die zum guten Gelingen dieses Tages beigetragen haben und freut sich schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.


NABU Wanderausflug Pfalz am 12. Oktober – bitte vormerken

Am 12. Oktober veranstaltet die NABU Gruppe Hambrücken eine Herbstwanderung in die Pfalz. Am Rande des Pfälzer-Waldes werden wir eine Wanderung mit spektakulären Aussichten durch beeindruckende Landschaften unternehmen. Die Route ist so gewählt, dass die Gemütlichkeit nicht zu kurz kommt und es ausreichende Pausierungsmöglichkeiten gibt. Zum Abschluß kehren wir gemeinsam ein (eventuell verbunden mit einer Weinprobe – ist noch in Klärung).

Alle Interessierten können sich – falls noch nicht geschehen – unter mail@nabu-hambruecken.com anmelden.