Termine


Winterfeier der NABU Gruppe Hambrücken

Die Winterfeier des NABU Hambrücken.

Am vergangenen Samstag feierte die NABU Gruppe Hambrücken im Gasthaus „Prinz Carl“ in Hambrücken Ihren diesjährigen Jahresabschluss mit der Winterfeier. Zu unserer großen Freude waren über 30 Personen der Einladung unseres Vereins gefolgt und genossen einen abwechlsungsreichen und kurzweiligen Abend in Hambrücken.

Wie in jedem Jahr hatte unser Verein hierzu wieder ein kleines Programm zusammengestellt. Neben der alljährlichen Tombola, die immer wieder für leuchtende Gesichter sorgt, berichtete unser 1. Vorsitzender Franz Debatin in einer Bilderserie über die Geschehnisse des letzten Jahres. Abgerundet wurde das Programm durch den Verkauf eigen hergestellter Teevarianten von unserem Mitglied Frau Heinzmann zugunsten des Vereins – wofür wir uns ganz herzlich bedanken.

Die NABU Gruppe Hambrücken wünscht allen Mitgliedern und Unterstützern ein fröhliches Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr.


Jahresabschluss mit Stockbrot bei der NAJU Hambrücken

Alles ist Vergehen, doch schöne Momente leuchten ewig.

 Monika Minder

Die NAJU beim Zubereiten der Winterfütterung.

Das Jahr geht zu Ende und auch wir von der NAJU können auf interessante Gruppenstunden im Wechsel der Jahreszeiten zurückblicken. In Gesprächen stellen wir immer wieder fest, dass sich die Kinder gerne an viele bedeutsame Momente erinnern und dass unser Einsatz in der Natur sinnvoll ist.

Zum Abschluss eines ereignisreichen Jahres trafen sich am Samstag, 09.12.2017, 14 gut gelaunte Kinder zu unserer letzten Gruppenstunde. Zu Beginn des Nachmittags stand eine Bastelaktion auf dem Programm, geplant war die Herstellung von Futterglocken für die heimischen Vögel. Nach einer kurzen Einführung ging es sogleich ans Werk. Rindertalg und Vogelfutter wurden zu festem Teig verrührt und in die vorbereiteten Tontöpfe gefüllt. Mit gegenseitiger Hilfe war die Arbeit schnell erledigt und wir konnten zum 2. Programmpunkt übergehen. Auf Wunsch der Kinder wollten wir als nächstes ein wärmendes Feuer entzünden. Die Kinder schichteten alle notwendigen Materialien in die Feuerstelle und nach anfänglicher Skepsis und ein paar kleinen Veränderungen entwickelte sich nach und nach ein wunderbar wärmendes Feuer. Bis ausreichend heiße Glut entstanden war, probierten die Kinder mit Feuersteinen und Feuerstahl ein eigenes kleines Feuer zu entzünden. Das war gar nicht so einfach und führte auch leider nicht zum Erfolg. Am Ende waren wir froh, dass das „richtige“ Feuer nach einbrechender Dämmerung schon brannte. Nun konnte der gemütliche Teil beginnen, mit Kinderpunsch und Stockbrot genossen wir die fröhliche Runde an den prasselnden Flammen. Das trockene Winterwetter tat sein Übriges dazu, es fielen sogar ein paar Schneeflöckchen.

Zum Jahresabschluss gab es Stockbrot.

Wir danken Familie Koslowski für die großzügige Holzspende und natürlich auch allen Freunden der NAJU, die uns in diesem Jahr auf unterschiedliche Weise unterstützt haben.

Nun wünschen wir allen Kindern und ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und Gesundheit und Glück im neuen Jahr.

Wir freuen uns auf neue spannende Gruppenstunden im nächsten Jahr.

Das NAJU- Team


NAJU-Gruppenstunde: Erlebnisse im herbstlichen Wald

Die NAJU-Gruppe am Bau eines Unterstandes.

Der Wald ist zu jeder Jahreszeit schön, er ist Spiel-, Erfahrungs-, Sinnes- und Lernraum, er ist ein Ort der Kooperation, ein Ort für Bewegung, er ist die Quelle von Kreativität und Fantasie, er ist ein Ruheort und er ist für alle Menschen offen.
In unserer Gruppenstunde am Samstag, 18.11.2017, stand der Wald im Mittelpunkt unserer Aktivitäten, 10 gut gelaunte Kinder waren unserer Einladung gefolgt. Bei einem angenehmen Herbstwetter ging es mit den Rädern in den Wald hinein. Ziel war der Ort; an dem wir schon öfter aktiv waren.
Zur Einstimmung erzählten die Kinder, was sie am Wald so lieben: „Hier gibt es viele Tiere, hier möchte ich Tieren helfen, ich bin gerne draußen, ich mag die Natur, hier ist es so schön ruhig, im Wald kann ich etwas erleben, hier gibt es schöne frische Luft und ich möchte auch Müll sammeln, hier kann ich Vögel hören.“ Dann ging es ans Werk, der Wunsch der Kinder war, für Tiere und Menschen eine Hütte zu bauen. Viele abgesägte Äste wurden in Teamarbeit zusammengetragen, mit Astscheren bearbeitet und zu einem stattlichen Unterstand aufgebaut. Nach getaner Arbeit wurde er mit einem gemütlichen Vesper eingeweiht, die Kinder waren sehr zufrieden mit ihrer Arbeit.
Es blieb auch noch genügend Zeit, Waldboden und Baumstümpfe unter die Lupe zu nehmen. Aufgrund der kühleren Temperaturen fanden wir nur wenige Insekten. Ein 3 cm großer Käfer, den wir bei den „Bauarbeiten“ entdeckten, konnten wir als schwarzer Moderkäfer identifizieren.

Auch im Herbst lässt sich einiges entdecken.

Im Anschluss wurde die weitere Umgebung erkundet, beim einem Paarspiel konnten die Kinder ihren Tastsinn unter Beweis stellen und mit verbundenen Augen im Wald ganz andere Erfahrungen machen. Beim Eichhörnchen- Spiel wurde deutlich, wie die Tiere für den Winter vorsorgen und die Kinder erkannten dabei die Schwierigkeit, alle Verstecke wieder zu finden. Einige nutzten auch verschiedene Bäume für eine ausgiebige Kletterpartie.
Zum Abschluss fanden wir noch heraus, welche Baumarten diesen Teil des Waldes ausmachen, mit der entsprechenden Literatur gelang es allen Kindern, 5 verschiedene Bäume zu erkennen und zu beschreiben.
Die Zeit verging wie so oft wie im Flug, der Herbstwald zeigte sich noch einmal von seiner schönsten Seite und mit dem zunehmenden Wind wirbelten uns die herabfallenden Blätter entgegen.
Auf Wunsch der Kinder werden wir im Dezember wieder ein Feuer entzünden und Futterglocken für die heimischen Vögel herstellen. Näheres geben wir rechtzeitig bekannt.
Herbstliche Grüße
Das NAJU- Team


NABU im Arbeitseinsatz auf Renaturierungsgrundstück

Der NABU Hambrücken im Einsatz !

Am vergangenen Samstag, den 11.11.2017 stand mal wieder ein Arbeitseinsatz beim NABU Hambrücken in der Saalbachniederung auf dem Programm. Trotz widrigem Wetter fanden sich einige fleißige Helfer ein, um mit Freischneider und Astschere bewaffnet den Bereich des Saalbachdamms auf einem Grundstück des NABU Hambrücken frei zu arbeiten.

Das Grundstücke hatte unsere NABU Gruppe im vergangenen Jahr erworben. Es handelte sich um ein Freizeitgrundstück mit Bebauung und einer starken Verbuschung, das von unserem Verein mit Unterstützung des Landratsamts Karlsruhe wieder renaturiert wurde. Heute finden sich auf der Fläche noch wertvolle Streuobstbäume, während der Rest der Fläche sich zunehmend in die Wiesenlandschaft integriert. Zu unserer großen Freude hat sich in diesem Jahr eine Blühmsichung, die wir als Einsaat verwendet hatten, sehr gut entwickelt, so dass bis in den späten Herbst hinein Blütenpflanzen auf der Fläche zur Verfügung standen.

Wir danken allen Helfern, die uns bei diesem Einsatz unterstützt haben.


Nächste NAJU Gruppenstunde erkundet den Wald !

Jeder Zapfen, jede Blüte, jedes Rindenstück ist ein Lebensraum, – für sich und für die anderen. Hier lebt Leben von Leben und trägt sich selber in Vorsorge und schier unendlicher Fruchtbarkeit weiter.        – Erich Hornsmann

Auch im Herbst bietet der Wald eine Fülle von Eindrücken,  die uns oft zum Staunen und Handeln bewegen. Daher nutzen wir die nächste Gruppenstunde wieder für einen Waldbesuch.

Wir treffen uns am Samstag, 18.11.2017, um 9.30 Uhr am Hundeplatz. Von dort aus fahren wir mit den Fahrrädern zu dem Waldstück, an dem wir vor einiger Zeit die „Tierrettungsstation“ gebaut hatten. Die Kinder benötigen Verpflegung für eine kurze Pause, nach Möglichkeit bitte auch eine Astschere mitbringen.

Bei trockenem Wetter sind wir um 12.30 Uhr wieder zurück am Hundeplatz, ansonsten werden wir die Gruppenstunde um 12.00 Uhr beenden.

Zur besseren Planung bitten wir wie immer um eine kurze Anmeldung.

Darüber hinaus möchten wir uns auf diesem Weg bei allen Menschen bedanken, die uns bei der bundesweiten Aktion der ING DiBa so tatkräftig unterstützt haben. Wir zählen zu den 1.000 Vereinen, die 1.000 Euro für ihre Vereinsarbeit erhalten. Herzlichen Dank dafür, dass Geld ist in der Natur gut angelegt.

Viele Grüße

Das NAJU- Team


NABU Hambrücken bei Aktion „Du und Dein Verein“ erfolgreich!

Seit 2011 fördert die ING-DiBa das Ehrenamt und gemeinnützige Vereinsarbeit in Deutschland – und das pro Aktion mit insgesamt 1 Million Euro.
Vor kurzem ging Deutschlands größte Vereinsaktion zu Ende. Über 10.000 Vereine und Organisationen haben Mitglieder für die Aktion begeistert und Freunde fürs Voting aktiviert. In jeder der von der Mitgliederzahl abhängigen fünf Kategorien galt es unter den ersten 200 Vereinen zu sein, welche die meisten Stimmem erhielten.

Jetzt stehen die Sieger fest:

1.000 Vereine können sich über jeweils 1.000 Euro freuen und damit ihre Projekte vorantreiben. Zu diesen gehört auch die NABU Gruppe Hambrücken.

Über mehrere Wochen hat die Aktion unseren Verein in Atem gehalten. Ob beim Tag der Vereine, durch persönliche Ansprache oder bei einem Infostand im Globus Einkaufszentrum Wiesental, jede Gelegenheit wurde genutzt, um für eine Stimmabgabe für den NABU Hambrücken zu werben. Am Ende betrug die Anzahl der Stimmen für unseren Verein 582. Damit belegte der NABU Hambrücken in seiner Kategorie Rang 87 von 1701 Vereinen.

Wir danken allen Mitgliedern des NABU Hambrücken recht herzlich, die zu diesem schönen Erfolg beigetragen haben.

Dieser Dank gilt gleichermaßen allen Personen, welche für uns abgestimmt haben. Die 1.000 Euro wird unser Verein für weiteren Flächenerwerb in der Saalbachniederung einsetzen, damit der naturschutzfachlich wertvolle Lebensraum dauerhaft gesichert werden kann.


NABU Hambrücken beim „Tag der Vereine“

Die NABU Gruppe Hambrücken beim „Tag der Vereine“

Am 15. Oktober fand in Hambrücken der „Tag der Vereine“ statt. In diesem Rahmen hatten die örtlichen Vereine die Möglichkeit sich und Ihre Aktivitäten in der Lußhardthalle zu präsentieren. Die Veranstaltung war in die diesjährige Kerwe eingebunden und fand bei schönstem Spätherbstwetter statt.

Die NABU Gruppe Hambrücken hatte einen Stand in der Halle aufgebaut, an dem das Naturschutzprojekt „Saalbachniederung“ und die Aktivitäten der NAJU-Gruppe vorgestellt wurden. Darüber hinaus hatte Manfred Debatin auf Basis von Filmsequenzen von Werner Debatin in den letzten Wochen einen Film über die Arten und Beobachtungen in der Saalbachniederung zusammengestellt, der dem Publikum in der Halle präsentiert wurde.

Desweiteren wurde über die neue Schwalbenaktion des NABU Hambrücken aufmerksam gemacht. Die Besucher hatten die Gelegenheit sich über die Lebensweise und Ansprüche der Schwalben und Mauersegler zu informieren und wie sie auch selbst etwas zum Schutz der Vögel tun können. Ergänzend dazu wurden von unserem Verein Kunstnester zur Anbringung an Hauswänden vorgestellt und zum Verkauf angeboten.

Da die Veranstaltung mit der derzeit laufenden Abstimmungsaktion der IngDiBa zusammenlief, wurde die Gelegenheit genutzt, um eifrig Stimmen für unseren Verein unter den Besuchern zu sammeln.

Die NABU Gruppe Hambrücken bedankt sich bei allen, die unseren Stand besucht haben und natürlich bei denen, die beim Standaufbau und der Betreuung geholfen haben.


Viele Hände machen der Arbeit bald ein Ende

NABU und NAJU aktiv im Einsatz

In unserer letzten Gruppenstunde am Samstag, 21.10.2017, stand wieder ein Pflegeeinsatz auf dem Programm. Pünktlich um 9.45 Uhr waren Marlon, Jan, Jonas, Stanislav, Josef, Emil, Elias, Fabienne, Janine, Vincent, Enrico und Mara zur Stelle.

Mit den Fahrrädern ging es dann zur Renaturierungszone des Karlsdorfer Rheinsand Kieswerks, hier hatten schon 9 Mitglieder des NABU Hambrücken ihre Arbeit mit Astscheren, Freischneidern, Sägen,…aufgenommen. Wie schon berichtet befindet sich hier der Lebensraum der Westlichen Dornschrecke. Als wärme- und feuchtigkeitsliebendes Insekt bevorzugt sie vegetationsarme Lebensräume in Wassernähe. Sie ernährt sich von Algen, Moosen und Keimlingen und überwintert unter Wasser.

Nach einer kurzen Einführung kamen dann auch bei den Kindern die mitgebrachten Schneidewerkzeuge zum Einsatz. Unser Auftrag war, die Uferzonen der beiden kleinen Gewässer von den nachgewachsenen Gehölzen wie Weiden und Pappeln zu befreien. Stärkere Pflanzen wurden so weit wie möglich zurückgeschnitten, junge Pflänzchen konnten samt Wurzeln heraus gerissen werden.

 

Auch das angefallene Schnittgut musste am Damm aufgeschichtet werden. Mit Eifer und Muskelkraft waren auch die Jüngeren bei der Sache, es blieb aber auch noch genug Zeit, um die Umgebung unter die Lupe zu nehmen.

Die NAJU Kinder im vollen Einsatz

Zum Abschluss trafen wir uns zu einer ausgiebigen Vesperpause, bei optimalem Herbstwetter genossen alle die Stärkung an der frischen Luft.

Gegen 12.00 Uhr war der Arbeitseinsatz beendet, es hat wieder großen Spaß gemacht, für die Natur aktiv zu werden.  Wir danken allen Kindern für ihren Einsatz zum Schutz der Westlichen Dornschrecke, in Mitteleuropa ist sie stark gefährdet, bei uns findet sie seit Jahren den optimalen Lebensraum.

Vielen Dank auch an Mitglieder des NABU Hambrücken, die sich in ihrer Freizeit gerne mal für die Natur stark machen.

Das NAJU- Team


Ökomobil im Rahmen des Ferienprogramms beim NABU – „Natur erleben, kennenlernen, schützen.“

Unter diesem Motto ist das Ökomobil des Regierungspräsidiums Karlsruhe seit 1987 im ganzen Land unterwegs. Wir haben uns sehr gefreut, dass das „rollende Naturschutzlabor“ zum Auftakt der Sommerferien bei uns Station gemacht hat. 20 naturinteressierte Kinder waren am Donnerstag, 27.07.2017, unserer Einladung gefolgt und ließen sich selbst vom Regen nicht abschrecken.

Nach einer kurzen Einführungs- und Vorstellungsrunde konnte das Programm losgehen. Wir gingen gemeinsam in den Wald und Frau Kümmerle, eine angehende Waldpädagogin, zeigte uns an einer besonderen Stelle die einzelnen „Stockwerke“ des Waldes, Wurzelschicht, Bodenschicht, Krautschicht, Strauchschicht und Baumschicht wurden eingehend besprochen. Es ging weiter und an der nächsten Station wurden die Kinder in Bewohner der Wurzelschicht „verwandelt“. Als blinde Regenwürmer ging es an einem Seil entlang durch den Wald und die Kinder staunten am Ende nicht schlecht über den zurückgelegten Weg.

Beim nächsten Spiel bekam jedes Kind ein Tier zugewiesen, mit der entsprechenden Karte auf dem Rücken musste es allein durch Fragen seinen Namen herausfinden. Gar nicht so einfach, aber alle hatten es geschafft. Die Tierkarten wurden abschließend den jeweiligen Waldstockwerken zugeordnet.

Dann war es Zeit für eine Vesperpause, der Regen hatte mittlerweile aufgehört und ab und zu ließ sich sogar die Sonne blicken.

Im Anschluss erhielten die Kinder den Auftrag, in kleinen Teams jeweils ein unterschiedliches Tier aus der Bodenschicht zu sammeln. Im Ökomobil kamen dann nach entsprechender Einweisung die Mikroskope zum Einsatz, selbst die winzige rote Samtmilbe konnte gut betrachtet werden. Die besten Bilder lieferte das besondere Mikroskop, das an den PC angeschlossen war: Die 204 Beine des Tausendfüßlers, die Haare der Raupe, die 8 Augen der Spinne, den Körper der Strauchschrecke, … alles war super gut zu erkennen.

Zur Abwechslung ging es danach noch einmal in den Wald, die Kinder bewegten sich nun als Tiere der Krautschicht und hatten die Aufgabe, ein waagerechtes und ein senkrechtes Spinnennetz zu überwinden. Frau Kümmerle erklärte die verschiedenen Bauweisen und alle Kinder gaben sich die größte Mühe, sich nicht in einem Netz zu verfangen. Das war auch gar nicht so einfach.

Zum Abschluss machte das Spiel mit einem Wollknäuel die Beziehungen der einzelnen Waldtiere untereinander deutlich. Das Wollknäuel wurde von Kind zu Kind geworfen und verband Freund mit Feind, Tiere, die zusammenleben, Tiere, die sich nicht riechen können, …

Gegen 13.00Uhr ging ein interessanter und spannender Vormittag im Wald zu Ende. Die Kinder haben dabei erfahren, welche Vielfalt die Natur bietet, wenn sie achtsam und respektvoll mit ihr umgehen. Manchen Erwachsenen scheint das immer noch schwer zu fallen, denn es fand sich auch wieder Hausmüll.

Wir danken dem Team des Ökomobils für den gelungenen Ferienstart und freuen uns auf ein Wiedersehen.

Allen Familien wünschen wir weiterhin erholsame Ferien.

Das NAJU- Team


Die NAJU entdeckt die spannende Welt der Bienen

Der erste Blick auf die Waben direkt vor Ort.

Honigbienen bestäuben rund 80% der Wild- und Nutzpflanzen und sichern somit die Vermehrung über Früchte und Samen. Auf diese Weise erhalten sie tausende Pflanzenarten und ernähren maßgeblich Tier und Mensch. Andere Insekten können mit der Bestäubungsleistung der Bienenvölker nicht mithalten.

In jedem Glas Honig steckt der Nektar von Millionen Blüten, aber wie kommt er ins Glas? Diese und viele andere Fragen wurden am Samstag, 15.07. 2017, eindrucksvoll und kindgerecht beantwortet. Herr Anton Kremer gab uns einen umfassenden Einblick in seine Arbeit als Imker, 16 interessierte Naturforscher waren mit dabei.

Zu Beginn unserer Aktion gingen wir  auf sein Wiesengrundstück, auf dem verschiedene Bienenstöcke stehen. Nach einer kurzen Einweisung öffnete er für uns den ersten Bienenstock und zeigte uns eine gut gefüllte Wabe mit überaus friedlichen Bienen. Im nächsten Stock ging es nicht so friedfertig zu, nach dem 1. Stich musste er sogar seinen Hut und seine Handschuhe anziehen. Zum Ende der Honigernte, die von Mitte Mai bis Ende Juli dauert, werden die Bienen schnell nervös. Denn sie bringen nicht mehr so viel Nektar ein und verteidigen ihre Vorräte. Den Smoker hatte Herr Kremer dieses Mal nicht dabei, um den Geschmack des Honigs nicht zu beeinflussen. Wir standen aber in sicherer Entfernung zur Flugbahn und zu den Bienenstöcken und konnten trotzdem alles gut beobachten. Herr Kremer entnahm 4 gut gefüllte Waben und mit ihnen ging es dann in seine Garage zur weiteren Verarbeitung.

Als erstes wurden die Wachsdeckel mit einem speziellen Werkzeug abgenommen, der frische Honig konnte sofort probiert werden. Köstlich! Daneben gab es auch Kostproben aus einem Honigglas, das sich schnell leerte. Alles schmeckte gleich gut. Nach dem Entdeckeln wurden die Waben in die Schleuder gestellt, die Kinder konnten sie dabei selbst in die Hand nehmen und ihr Gewicht spüren. Wussten sie, dass eine gut gefüllte Wabe bis zu 5 Gläser Honig liefert? Dann war Muskelkraft angesagt, jedes Kind durfte die Kurbel drehen und die Honigschleuder in Gang bringen.

Das Probieren durfte nicht zu kurz kommen.

Nach getaner Arbeit kam die Stärkung, Frau Kremer hatte schon jede Menge Honigbrote geschmiert und die Kinder genossen das leckere Vesper. Als dann auch das letzte Kind satt war, zeigte uns Herr Kremer einen interessanten Film über die Honigbiene, über das Leben im Bienenstock und die Honiggewinnung. Beeindruckend, wie Königin, Drohnen und Arbeiterinnen in einem Bienenvolk von bis zu 60.000 Tieren mit effizienter Aufgabenverteilung zusammenarbeiten.

Das war eine Gruppenstunde für (wirklich) alle Sinne, vor allem der Geschmackssinn kam voll und ganz auf seine Kosten. Wir danken Herrn Kremer für den interessanten Vormittag, er ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen und vermittelte sein Wissen auf ganz praktische Art und Weise. Und natürlich auch ein Dankeschön an Frau Kremer für ihre leckeren Honigbrote. Alle waren rundherum zufrieden!

Die Ferien sind nun nicht mehr weit, jetzt freuen wir uns auf einen spannenden Vormittag mit dem Ökomobil. Ansonsten wünschen wir allen eine erholsame Sommerzeit.

Das NAJU- Team