NAJU

Die NAJU ist die Jugendorganisation des Naturschutzbundes Deutschland. Mit mehr als 90.000 Mitgliedern im Alter von 6 bis 27 Jahren ist sie einer der größten Jugendumweltverbände der Bundesrepublik Deutschland.

In der NAJU engagieren sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für den Schutz von Natur und Umwelt. Die NAJU bietet ein breit gefächertes Angebot von Umwelt- und Naturschutzaktivitäten an.

In unserer Ortsgruppen Hambrücken sind wir vor allem im praktischen Naturschutz aktiv: Wir schützen und erkunden z.B. Vögel, Fledermäuse und Insekten, kümmern uns um Streuobstwiesen, pflanzen Bäume und ernten Obst sowie vieles mehr.

Unsere NAJU-Gruppen:

NAJU-Gruppe „Naturforscher“
„Naturforscher“

NAJU-Gruppe „Wolfsrudel“
„Wolfsrudel“


Nachwuchs – Amphibienforscher im Einsatz

Am Samstag trafen sich die NAJU Naturforscher am Rasthof in Forst, um sich am dortigen Teich auf die Suche nach Amphibien zu begeben und deren Leben spielerisch näher kennenzulernen.

Gestartet wurde mit einer speziellen Runde Schere-Stein-Papier, bei der die Entwicklung von Laich über Kaulquappe zu Frosch oder Kröte nachgespielt wurde. Beim anschließenden Quiz konnten die Naturforscher ihr Wissen unter Beweis stellen und für jede richtige Antwort ging es einen Froschsprung vorwärts.

Ampibien Lebenszyklus als Spiel

Das Highlight wartete kurz nach dem Abstellen der Rucksäcke auf uns: Direkt neben unserem Lagerplatz entdeckten zwei Kinder die ersten Erdkröten, darunter ein Pärchen aus Weibchen und auf dem Rücken getragenem Männchen. Die Freude über den Fund und das Interesse an den Tieren war riesig! Die Kröten wurden ausgiebig begutachtet und durften von mutigen Kindern auch vorsichtig berührt werden, bevor wir sie gemeinsam in Richtung Teich brachten.

Erdkrötenfund

Nun hatten wir unseren Blick geschärft und hielten auch im Wasser Ausschau nach weiteren Amphibien. Schnell konnten wir einige Erdkröten sowie den Laichballen eines Grasfroschs entdecken. Am Amphibienzaun, der von Helfern des NABU Hambrücken täglich kontrolliert wird, erfuhren wir mehr über die Wanderung der Amphibien und mögliche Gefahren dabei. Später konnten wir dies selbst nachempfinden und mussten uns im Spiel vor Autos und Störchen in Acht nehmen, bevor wir dann unseren Partner allein anhand seiner Rufe finden mussten.

Ganz nebenbei  haben wir auch so manchen Müll eingesammelt, der leider rund um den Teich in Übermaßen anzutreffen ist.

Mit vielen neuen Eindrücken über die besondere Tierklasse der Amphibien im Gepäck verabschiedeten wir uns voneinander.

Wer Lust auf weitere Entdeckungen bei  den Amphibien hat, kann sich gern bei uns melden. Die Strecke an der L556 wird jeden Abend von NABU Mitgliedern abgelaufen, um so die Tiere sicher über die Straße zu bringen. Wir freuen uns über jeden Helfer!

Unser nächstes Treffen findet am 22.April am gewohnten Treffpunkt bei der Grillhütte statt. Wir werden uns mit den heimischen Vogelarten beschäftigen. Anmeldung und weitere Informationen unter naju@nabu-hambruecken.de


PilzCoach Junior

für 10 bis 14 Jährige

Manche Pilze sind giftig und aus manchen Pilzen kann man ein leckeres Pilzgericht kochen. Das weißt du sicher schon.

Mit Pilzen lässt sich aber noch viel mehr machen. Zum Beispiel Papier herstellen. Oder man kann als wichtigen Teil der Hausapotheke nutzen. Man kann man mit ihnen auch ganz schön kreativ werden.

Außerdem sind Pilze ein wichtiger aber oft unterschätzter Teil des Ökosystems. Ohne Pilze würden abgefallene Äste nie zu Erde werden.

Bist du neugierig geworden und willst mehr über die Pilze lernen? Wenn du zwischen 10 und 14 Jahre alt bist, dann tauche mit uns in die geheimnisvolle Welt der Pilze ein und werde Pilzcoach Junior!

Die drei Termine bauen auf einander. Am Schluss gibt es eine kurze Prüfung und dein offizielles Pizcoach- Abzeichen der DGfM.

Unsere Termine, jeweils von 14 bis 17 Uhr :

Samstag, 24.06.

Samstag, 15.07.

Samstag, 23.09.

Bei Interesse bitte unter naju@nabu-hambruecken.de melden Wir freuen uns auf dich

Annerkanntes Abzeichen der DGfM

Von Blitzeis bis Regenbogen – Unser Wetter

Unser Treffen begann diesmal mit einem Experiment zum Thema Blitzeis. Dazu braucht es sehr kaltes Mineralwasser. Die Flaschen lagen daher als Vorbereitung einige Stunden im Gefrierfach. Das Wasser war eiskalt, aber noch flüssig. Mit einem kräftigen Stoß auf den Boden wird daraus jedoch innerhalb von Sekunden ein Eisklumpen. So geht es auch dem Regen auf sehr kaltem Boden im Winter.  Durch dieses beeindruckende Experiment war die Gefahrenmeldung „Achtung Blitzeis auf den Straßen“ für jeden nachvollziehbar.

Einfach und doch sehr beeindruckend: Wasser das plötzlich zu Eis wird!

Anschließend sind die Kinder als Wetterforscher durch den Wald gezogen und haben überall nach Spuren des Wetters gesucht. Das war gar nicht mal so einfach, denn was ist Wetter eigentlich? Wetter zeigt sich unter anderem in Form von Regen, Wind, Bewölkung, Hitze oder Kälte. Im Wald ist es also am Moos an der Regenseite des Baumes, an gefrorenen Gräsern, an durch Hitze abgestorbenen Bäumen oder auch anhand von Baumringen zu erkennen.  

Damit Wetter entstehen kann braucht es Sonne, Luft, Wasser und die Erde. Dies wurde in verschiedenen Experimenten ausprobiert. So haben wir in einer Flasche durch Druck Wolken produziert. Außerdem haben wir in einem Topf ein kleines Meer mit Salzwasser nachgestellt. Die Sonne war eine künstliche Wärmequelle und die Atmosphäre der Erde war eine Folie, die den Topf abgedeckt hat. Im Nu waren nicht nur Wolken sondern auch Regen im Topf. Die Gelegenheit haben wir direkt genutzt, um auszuprobieren, ob denn Regen über dem salzigen Meer auch noch salzig schmeckt. Hättet ihrs gewusst?

Wolken in der Flasche und spielerisch den eigenen Wasserverbrauch hinterfragen

Anschließend wurde durch ein Spiel schnell klar, dass der Mensch sehr viel mehr Wasser verbraucht, als der Regen nachliefern kann. Die Kinder, die die Rolle des Regens übernommen haben, hatten eine kleine Tasse, um damit das Grundwasser (ein Eimer) aufzufüllen. Die Kinder in der Rolle des Menschen hatten jedoch eine große Tasse und haben damit fleißig geschöpft, um den Pool oder den Nudeltopf zu füllen, die Blumen zu gießen oder die Wäsche zu waschen. Anschließend wurde gemeinsam überlegt, wo jeder selbst Wasser einsparen kann. Denn viele kleine Veränderungen bewirken in der Summe großes!

Als Abschluss konnte man „Knalltüten“ basteln, um den Donner nachzustellen oder versuchen mit Hilfe von Wasser ein Regenbogen zu produzieren.

Das nächste Mal (Samstag, 18.03.) gehen wir auf Krötenfang! Der NABU trägt gerade fleißig Kröten über die L556 –  das wollen wir uns mal genauer ansehen und wie immer, im Spiel ganz nebenbei, viel über die Amphibien lernen.


Auf den Spuren der Wildkatze

Das erste Treffen im neuen Jahr drehte sich rund um die Wildkatze. Eine Tierart die stark bedroht ist, da ihr Lebensraum immer weiter schrumpft. Gleichzeitig ist es eine Art, die kaum wahrgenommen wird, da die Wildkatze sehr scheu ist und bei flüchtigen Sichtungen nur schwer von einer Hauskatze zu unterscheiden ist.

Genau diese Unterschiede haben wir uns zunächst genauer angeschaut. Wildkatzenbabies werden nicht selten, aus falsch verstandenen Übereifer den Kleinen helfen zu wollen,  zum Tierheim gebracht werden. Die Katzenmutter ist dabei oft nur auf Futtersuche. Immerhin fressen Wildkatzen bis zu 12 Mäuse am Tag. Im Herbst jagen sie sehr viel mehr um sich den nötigen Winterspeck anzufressen, das ist die beste Zeit eine Wildkatze zu sichten.

Wie schwer es ist, sich als Wildkatze an die Beute anzuschleichen, haben wir hautnah in einem Spiel erlebt. In der Kreismitte stand ein Kind mit Augenbinde (als Maus). Nun galt es  sich lautlos anzuschleichen und das auf all den Laubblättern am Boden. Gar nicht so einfach.  Einer der Gründe, warum die Wildkatze ein großes  Revier(bis zu 4000 Fußballfelder!) mit viel Gebüsch und Versteckmöglichkeiten bevorzugt.

Mithilfe von Bildkarten und einem Seil konnte sehr gut verdeutlicht werden wie schnell der Lebensraum der Wildkatze schrumpft.

Damit Wissenschaftler das Vorkommen der Wildkatze besser untersuchen können, haben sie Stöcke mit Lockstoffen (Baldrian) im Wald aufgestellt. Die Wildkatzen werden angelockt und reiben sich an den Stöcken. Die daran haftenden Haare können anschließend im Labor den einzelnen Individuen zugeordnet werden.  Auch wir haben eine Duftprobe genommen – doch so wirklich angenehm roch es für uns Menschen nicht.

Eine Duftprobe – können wir Baldrian von Zitronengras unterscheiden?
Passend zum Thema ging es dann natürlich auch zur Wildkatzenstation des neuen Biodiversitätspfades.

Das nächste Treffen findet am Samstag, den 11.02. statt. Thema wird Regen und das Wetter im Allgemeinen sein. Mit Experimenten gehen wir spannenden Fragen wie „Ist Regen am Meer salzig?“ nach. Anmeldung und weitere Informationen unter naju@nabu-hambruecken.de


Neue Termine

Wir beenden das Jahr mit einer Liste neuer Termine, so könnt ihr diese schon mal in Kalender blocken, um nichts zu verpassen.

Wir freuen uns darauf alle Naturforscher und die, die es vielleicht 2023 werden möchten, im nächsten Jahr zu unseren Terminen begrüßen zu dürfen.

Unsere Termine im ersten Halbjahr 2023:

Samstag, der 14.01.

Samstag, der 11.02.

Samstag, der 18.03.

Samstag, der 22.04.

Samstag, der 13.05.

Samstag, der 24.06.

Samstag, der 15.07.

Die Themen sind immer passend zur Jahreszeit und auch angelehnt an landesweite Naturschutzaktionen.

Wir bitten stets um Anmeldung(spätestens donnerstags vor dem Termin), da wir erst bei einer Mindestanzahl von 4 Kindern in den Wald starten.  Ihr erreicht uns unter naju@nabu-hambruecken.de

Wir wünschen allen erholsame Feiertage,

Beate, Raphael und Nora


Weihnachtszauber in Hambrücken

Letzten Sonntag war es soweit, in Hambrücken fand wieder ein Weihnachtsmarkt statt. Auch die NAJU war mit einem Stand vertreten. Wir haben gemeinsam mit euch aus Naturmaterialien schöne Weihnachtsdekoration gebastelt. Aus der Weide, die vor wenigen Wochen geschnitten wurde, wurden Kränze gebogen. Diese dienten als Rohlinge, um daran Nadelzweige zu befestigen. Mit getrockneten Orangenscheiben, Hagebutten und Zapfen wurden daraus schnell schöne Weihnachtskränze. Außerdem konnte man  mit Nadelzweigen auch Gläser dekortieren, um diese anschließend als Teelichthalter zu benutzen.

Wir haben uns sehr über die rege Teilnahme, trotz der frostigen Temperaturen, gefreut. Besonders freut uns natürlich, dass es auch neue Bekanntschaften und neue Anmeldungen zur NAJU Gruppe gab. Vielen Dank auch für die Spenden, die in unserer Sammeldose gelandet sind.

Für kurz Entschlossene treffen wir uns am Samstag, den 17.12. von 10  bis 13 Uhr an der Grillhütte. Wir freuen uns sehr, dass wir wieder ein kleines Feuer machen dürfen, um mit Stockbrot das Jahr ausklingen lassen zu können.

Fragen und Anmeldungen zum Newsletter gern unter naju@nabu-hambruecken.de


Der Wald geht schlafen – oder wacht er auf?

Am Samstag trafen wir uns ausnahmsweise erst um 16 Uhr an der Grillhütte, denn wir wollten den Wald auch mal in Dämmerung erleben. Wir starten mit einem Spiel, bei dem die verschiedenen Tierarten der Zeit, in der sie aktiv sind, zugeordnet werden mussten. Das war gar nicht so einfach, aber gemeinsam konnten wir die Einteilung vornehmen. Dabei wurde schnell klar, dass der Wald in der Dämmerung erst so richtig zum Leben erwacht und es viele Tiere gibt, die in der Nacht aktiv sind. So werden sie nicht vom Menschen gestört und können Feinden entgehen, andere wiederum mögen es einfach etwas kühler und feuchter.

Wann ist welches Tier im Wald aktiv unterwegs?

Im Anschluss sind wir selbst in die Rolle eines nachtaktiven Tieres, der Fledermaus, geschlüpft und auf Mottenjadt gegangen. Die Fledermaus bekam die Augen verbunden und musste nur über das Echo der Motte versuchen, diese zu fangen. Während einer kleinen Stärkung wurde es immer dunkler und wir lauschten den neuen Geräuschen. Anschließend gingen tiefer in den Wald hinein. Dabei haben wir bewusst auf Taschenlampen verzichtet, damit sich unsere Augen an die Dunkelheit anpassen konnten. Entlang einer gespannten Leine durften die Kinder ein Stückchen alleine durch den abendlichen Wald laufen und so diesen ganz bewusst von einer anderen Seite wahrnehmen. Passend dazu erklang in der Nähe der Ruf eines Kauzes, während der Mond zwischen den Bäumen hindurch schien. In einem weiteren Spiel war die eine Hälfte der Kinder als Glühwürmchen unterwegs. Ausgestattet mit roten Taschenlampen haben sie sich im Umkreis verteilt und die anderen Kinder mussten sie nur anhand ihrer Blinksignale finden.

Auf dem Rückweg sollte ein Versteckspiel deutlich machen, dass wir in der Dunkelheit nicht alles einfach so erkennen können. Die Aufgabe war es sich am Wegesrand zu verstecken, aber nicht hinter einem Baum. Die anderen sollten versuchen ganz aufmerksam zwischen den ganzen Grautönen und Schattierungen die Verstecken zu entdecken, die Umrisse im dunkeln Wald also richtig zu deuten. Nachdem viele Baumstümpfe vergeblich für verstecke Kinder gehalten wurden, konnte das letzte Kind mit etwas Hilfe aus seinem Versteck geholt werden. Durch die dunkle Kleidung fiel er nicht auf, obwohl er nur mitten in einem lichten Busch saß.

Zum Abschluss durfte noch jedes Kind ein Streichholz entzünden, um im Feuerschein das beste Erlebnis des Abends zu nennen. Danach überließen wir den Wald wieder ganz den nachtaktiven Tieren.

ein ruhiger Abschluss im Streichholzschein

Pilze im Herbstwald

Wir haben das perfekte Herbstwetter genutzt und waren bei  milden Temperaturen und erfrischendem Regen im Wald auf Pilzsuche. Dabei hat uns der Pilzexperten Christian Fischer (1.Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Mykologie Ulm e.V.) unterstützt. Er hat uns allerhand spannendes Wissen über die vielen Pilze bei uns im Wald mitgebracht.

Mit Fähnchen ausgestattet sind die Kinder zu nächst selbstständig auf Pilzsuche gegangen. Die Fähnchen sollten helfen die Pilze auch bei der anschließenden Begehung wieder zu finden. Die Pilze wurden fachmännisch geerntet – mit all ihren Merkmalen. So hat der schleimige Wurzelrübling eine richtig lange, dicke Wurzel zum Ausgraben.

Bestimmen mit der Hilfe von Christian Fischer (1. Vorsitzender AMU e.V.)

Beim Pilzbestimmen helfen aber nicht nur die Augen, auch alle anderen Sinne sind gefragt. Der rosane Rettichhelmling ist an seinem scharfen Rettichgeruch zu erkennen. Ebenso riecht der gelbe Knollenblätterpilz nach Kartoffelkeller. 

Auch das Fühlen ist wichtig bei der Pilzbestimmung. Hierbei ist es gut zu wissen, dass Pilze nicht kontaktgiftig sind – Anfassen ist also immer erlaubt. Der samtige Schichtpilz ist auf seiner Oberseite so wunderbar weich, dass man sogar blind die Ober- und Unterseite voneinander unterscheiden kann. Auch kann man mit den Finger schon vor dem Ernten spüren, ob es sich um ein Lammellen- oder Röhrenpilz handelt. Aber Achtung, milchende Pilze können durchaus Hautreizungen verursachen. Die austretende Flüssigkeit also nur bei Kenntnis berühren.

Den Geschmackstest haben wir dann lieber dem Profi überlassen – hierbei ist es immer sehr wichtig, alles wieder auszuspucken, da Pilze in den seltensten Fällen roh genießbar sind.

unscheinbare Pilze leuchten magisch im UV-Licht

Das Highlight war ein UV-Licht Experiment. Hierfür hatte Christian uns extra Exemplare mitgebacht. Diese sehen im normalen Tageslicht für uns schlicht braun aus. Mit UV-Licht angestrahlt leuchten diese Pilze hellgelb, blau und grün – fast ein wenig magisch.

Eines der Kinder hatte ein beindruckendes Pilzwissen. Daher möchten wir die Gelegenheit nutzen, um darüber zu informieren, dass man bei  uns auch die Auszeichnung zum Pilzcoach Junior erwerben kann. Wer weitere Informationen dazu möchte, meldet sich gern bei uns.


Aktuelle Termine

Wir haben neue Termine festgelegt. Normalerweise treffen wir uns von 10 bis 13 Uhr an der Grillhütte in Hambrücken, abweichende Uhrzeiten sind unten gleich mit angegeben.

Eine vorherige Anmeldung hilft uns immer, die Menge an nötigem Material besser abzuschätzen.

Aktuelle Termine:

05.11., von 16 bis 19 Uhr Waldleben in der Dämmerung – mit der untergehenden Sonne gewöhnen wir uns an die Dunkelheit. So können wir den Wald zu einer eher ungewohnten Zeit kennenlernen.

26.11. – Die Natur im Herbst

10./11.12. eventuell gibt es ein Stand auf dem Hambrückener Weihnachtsmarkt

17.12. – NAJU Wald-Weihnacht mit Stockbrot am Feuer

14.01. 2023 – Die Natur im Winterschlaf

Weitere Termine werden rechtzeitig eingepflegt.

Wir freuen uns über jedes Kind, dass wir für die Natur begeistern können, daher gern im Freundeskreis weiter sagen.

Viele Grüße,

Beate, Raphael und Nora


Thema Waldbrand bei den Junior Naturforschern

Aus aktuellem Anlass haben wir uns am Samstag mit dem Thema Waldbrand beschäftigt. Da ein Großteil der Waldbrände durch unvorsichtiges Verhalten der Waldbesucher verursacht wird, haben wir zu Beginn gemeinsam wichtige Regeln für den Aufenthalt im Wald und das Verhalten im Brandfall erarbeitet. Beim anschließenden betrachten eines Wimmelbildes konnten diese Regeln angewendet werden und viele Situationen mit Fehlverhalten wurden entdeckt.

Danach konnten sich die jungen Naturforscher in verschiedenen Experimenten rund um Sonnenstrahlen, Hitze und Feuer ausprobieren: Wir haben aus Alufolie und Papier kleine trichterförmige „Fingerheizungen“ gebastelt. Beim Test merkten wir schnell, welche Kraft die durch die Alufolie gebündelten Sonnenstrahlen haben. In einem weiteren  Versuch wurde getestet, mit welcher Farbe sich Wasser im Glas am meisten aufhitzt. Nach einer Stunde konnten wir unsere zuvor aufgestellten Hypothesen überprüfen und am wärmsten war das Wasser im Glas ohne Umverpackung.

Welche Gefahr von einer Lupe oder gefüllten Wasserflasche ausgehen kann, hat uns der nächste Versuch gezeigt: Die durch das Brennglas gebündelten Sonnenstrahlen entwickeln so eine Hitze, dass Holzstücke oder trockenes Gras zu brennen beginnen.

Mit einem Streichholzversuch (natürlich gut gesichert in Sand in der Feuerstelle) haben wir die Ausbreitung eines Waldbrandes simuliert. Dieser Versuch hat uns nochmal besonders eindrücklich gezeigt, wie schnell sich ein Feuer im trockenen Wald ausbreiten kann und wie wichtig daher umsichtiges Handeln beim Aufenthalt im Wald ist.

Zum Abschluss gab es nach dem Freispiel noch eine Wasserschlacht, die Groß und Klein viel Spaß gemacht hat und für eine verdiente Abkühlung sorgte.

Wie leicht ein Waldbrand entsteht und welche Energie die Sonne hat, haben wir an diesem Tag hautnah erlebt