Aktuelles


NABU im Arbeitseinsatz auf Renaturierungsgrundstück

Der NABU Hambrücken im Einsatz !

Am vergangenen Samstag, den 11.11.2017 stand mal wieder ein Arbeitseinsatz beim NABU Hambrücken in der Saalbachniederung auf dem Programm. Trotz widrigem Wetter fanden sich einige fleißige Helfer ein, um mit Freischneider und Astschere bewaffnet den Bereich des Saalbachdamms auf einem Grundstück des NABU Hambrücken frei zu arbeiten.

Das Grundstücke hatte unsere NABU Gruppe im vergangenen Jahr erworben. Es handelte sich um ein Freizeitgrundstück mit Bebauung und einer starken Verbuschung, das von unserem Verein mit Unterstützung des Landratsamts Karlsruhe wieder renaturiert wurde. Heute finden sich auf der Fläche noch wertvolle Streuobstbäume, während der Rest der Fläche sich zunehmend in die Wiesenlandschaft integriert. Zu unserer großen Freude hat sich in diesem Jahr eine Blühmsichung, die wir als Einsaat verwendet hatten, sehr gut entwickelt, so dass bis in den späten Herbst hinein Blütenpflanzen auf der Fläche zur Verfügung standen.

Wir danken allen Helfern, die uns bei diesem Einsatz unterstützt haben.


NABU Hambrücken bei Aktion „Du und Dein Verein“ erfolgreich!

Seit 2011 fördert die ING-DiBa das Ehrenamt und gemeinnützige Vereinsarbeit in Deutschland – und das pro Aktion mit insgesamt 1 Million Euro.
Vor kurzem ging Deutschlands größte Vereinsaktion zu Ende. Über 10.000 Vereine und Organisationen haben Mitglieder für die Aktion begeistert und Freunde fürs Voting aktiviert. In jeder der von der Mitgliederzahl abhängigen fünf Kategorien galt es unter den ersten 200 Vereinen zu sein, welche die meisten Stimmem erhielten.

Jetzt stehen die Sieger fest:

1.000 Vereine können sich über jeweils 1.000 Euro freuen und damit ihre Projekte vorantreiben. Zu diesen gehört auch die NABU Gruppe Hambrücken.

Über mehrere Wochen hat die Aktion unseren Verein in Atem gehalten. Ob beim Tag der Vereine, durch persönliche Ansprache oder bei einem Infostand im Globus Einkaufszentrum Wiesental, jede Gelegenheit wurde genutzt, um für eine Stimmabgabe für den NABU Hambrücken zu werben. Am Ende betrug die Anzahl der Stimmen für unseren Verein 582. Damit belegte der NABU Hambrücken in seiner Kategorie Rang 87 von 1701 Vereinen.

Wir danken allen Mitgliedern des NABU Hambrücken recht herzlich, die zu diesem schönen Erfolg beigetragen haben.

Dieser Dank gilt gleichermaßen allen Personen, welche für uns abgestimmt haben. Die 1.000 Euro wird unser Verein für weiteren Flächenerwerb in der Saalbachniederung einsetzen, damit der naturschutzfachlich wertvolle Lebensraum dauerhaft gesichert werden kann.


NABU Hambrücken beim „Tag der Vereine“

Die NABU Gruppe Hambrücken beim „Tag der Vereine“

Am 15. Oktober fand in Hambrücken der „Tag der Vereine“ statt. In diesem Rahmen hatten die örtlichen Vereine die Möglichkeit sich und Ihre Aktivitäten in der Lußhardthalle zu präsentieren. Die Veranstaltung war in die diesjährige Kerwe eingebunden und fand bei schönstem Spätherbstwetter statt.

Die NABU Gruppe Hambrücken hatte einen Stand in der Halle aufgebaut, an dem das Naturschutzprojekt „Saalbachniederung“ und die Aktivitäten der NAJU-Gruppe vorgestellt wurden. Darüber hinaus hatte Manfred Debatin auf Basis von Filmsequenzen von Werner Debatin in den letzten Wochen einen Film über die Arten und Beobachtungen in der Saalbachniederung zusammengestellt, der dem Publikum in der Halle präsentiert wurde.

Desweiteren wurde über die neue Schwalbenaktion des NABU Hambrücken aufmerksam gemacht. Die Besucher hatten die Gelegenheit sich über die Lebensweise und Ansprüche der Schwalben und Mauersegler zu informieren und wie sie auch selbst etwas zum Schutz der Vögel tun können. Ergänzend dazu wurden von unserem Verein Kunstnester zur Anbringung an Hauswänden vorgestellt und zum Verkauf angeboten.

Da die Veranstaltung mit der derzeit laufenden Abstimmungsaktion der IngDiBa zusammenlief, wurde die Gelegenheit genutzt, um eifrig Stimmen für unseren Verein unter den Besuchern zu sammeln.

Die NABU Gruppe Hambrücken bedankt sich bei allen, die unseren Stand besucht haben und natürlich bei denen, die beim Standaufbau und der Betreuung geholfen haben.


NABU Hambrücken wirkt an einem landesweiten Stiftungsprojekt zum Schutz der Grauammer mit

Grauammer in der Saalbachniederung; Foto: Werner Debatin

Bodenbrüter wie Grauammer, Feldlerche oder Wachtel, aber auch Insekten und andere Feldbewohner haben ein gemeinsames Schicksal: Viele Arten sind gefährdet, weil Agrarmonokulturen ihren Lebensraum zerstört haben. Von allen regelmäßig bewerteten Lebensräumen ist die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft am stärksten rückläufig. Angesichts der absolut prekären Bestandssituation der Grauammer in Baden-Württemberg ist es dringend erforderlich, in die letzten Vorkommen ganz gezielte Schutzmaßnahmen in Verbindung mit Ausgleichszahlungen für Landwirte in die Wege zu leiten. Dies wird vom zuständigen Ministerium bzw. der LUBW explizit unterstützt.

Die Arbeiten im Rahmen eines landesweiten Stiftungs – Projektes zum Schutz der Grauammer haben nun begonnen. In diesem Zusammenhang wurde von den Projektverantwortlichen auch ein Termin mit dem NABU Hambrücken und der unteren Naturschutzbehörde vereinbart. Dabei sollen Erfahrungen ausgetauscht und weitere Schutzmaßnahmen besprochen werden. Bekanntlich befindet sich in der Saalbachniederung eines der letzten Rückzugsgebiete für die Grauammer in Nordbaden. In diesem Jahr waren es vier Brutpaare, damit hat sich der niedrige Bestand zumindest stabilisiert.

Der NABU Hambrücken hat jedes Jahr ein waches Auge auf die Grauammern in den Saalbachwiesen. Unser Verein führt Bestandserhebungen durch und wenn Brutplätze bekannt sind, nehmen wir Kontakt mit den Landwirten auf. Dabei ist es unser Ziel darauf hinzuwirken, dass die Heumahd erst zu einem Zeitpunkt erfolgt, wann die jungen Grauammern flügge sind.


NABU Hambrücken pflegt Streuobstwiesen

Die Helfer des NABU nach getaner Arbeit.

Obwohl nahezu sämtliche NABU Wiesenflächen in der Pflegeobhut von Landwirten liegen obliegt es der NABU Gruppe Hambrücken alljährlich sich um die Streuobstwiesen zu kümmern, die von unserem Verein betreut werden. Dazu gehören eine Fläche in der Saalbachniederung sowie ein weiteres Grundstück am Ortsrand von Hambrücken im Gewann Hungerbühl. Nachdem aufgrund der derzeit für die Mahd günstigen Witterung die Streuobstwiesen in der Woche per Balkenmäher gemäht wurden, stand am vergangenen Samstag das Zusammenrechen des Heus auf dem Programm. Mit der Hilfe von 8 fleißigen Helfern war die erste Fläche in Hambrücken bereits nach kurzer Zeit erledigt, so dass sich die Helfer auf in die Saalbachniederung machen konnten. Auch dort machten die zahlreichen Hände der Arbeit schnell ein Ende, so dass alle noch zu einem gemütlichen Teil übergehen konnten.

Die Streuobstwiesen des NABU werden regelmäßig sowohl in ihrem Baumbestand, als auch auf der Wiesenfläche gepflegt. Unser Verein hat verschiedene Nisthilfen auf den Flächen angebracht, um somit einen wertvollen Lebensraum für zahlreiche Arten bestmöglich zu entwickeln. Die Flächen sind der Streuobstinitiative im Landkreis Karlsruhe gemeldet und unterliegen den dort bestehenden Pflege- und Bewirtschaftungsleitlinien. Unser Verein ist bemüht im Rahmen dieser Anstrengungen alte Obstsorten in unserer Region zu erhalten. Leider sind in diesem Jahr aufgrund des Kälteeinbruchs im April die Ertragsaussichten eher gering.

Der NABU Hambrücken bedankt sich bei allen, die bei diesem Arbeitseinsatz mitgeholfen haben.


Storchenberingung mit Regierungspräsidentin und Oberbürgermeisterin

Storchenberingung mit Regierungspräsidentin Kressl (vorne rechts) und Oberbürgermeisterin Petzold-Schick (vorne, 2. von links)

Auf Einladung des NABU kamen am 08. Juni Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, NABU Landesvorsitzender Johannes Enssle und die Oberbürgermeisterin der Stadt Bruchsal Frau Petzold- Schick nach Hambrücken, um die Beringung eines Jungstorches hautnah mitzuerleben. Die Gemeinde Hambrücken wurde durch Sarah Fröhlich von der Abt. Umwelt und Bauen vertreten. Von Seiten des NABU Hambrücken haben Martina Pfersching, Franz Debatin und Karl Notheis teilgenommen. Auch der Vorsitzende des NABU Kreisverbandes Karlsruhe Hans-Otto Gässler war anwesend. Johannes Enssle begrüßte die Gäste und im Anschluss wurde der Jungstorch auf dem Nest im Gewann Peterswiesen vom amtlichen Beringer Fritz Meier und Regierungspräsidentin Kressl beringt. Im Nest befand sich noch ein unbefruchtetes Ei, welches entnommen wurde. Damit hat in diesem Jahr ausgerechnet das Storchenpaar in Hambrücken einen Jungstorch großgezogen, bei dem der NABU Hambrücken am meisten gebangt hat. Schließlich war unserem Verein bekannt, dass dieser Storchenmann erst im Jahr 2015 in Bornheim aus dem Ei geschlüpft ist. Leider hatte das ebenfalls vom NABU Hambrücken betreute Storchenpaar in der Saalbachniederung und im Gewann Bastwiesen bei der Aufzucht ihrer Jungen in diesem Jahr keinen Erfolg.

Regierungspräsidentin Kressl und NABU Landesvorsitzender Enssle genießen den Blick über die Saalbachniederung.

Nach der Beringung in Hambrücken fuhren die Teilnehmer in die Saalbachniederung, wo sie von Johannes Enssle und Franz Debatin über den aktuellen Stand dieses besonderen Naturschutzprojektes informiert wurden. Erfreulicherweise stand auch dort noch der LKW Hubsteiger der EnBW zur Verfügung. Dadurch konnten neben dem Fahrer immer jeweils zwei Personen in den Korb steigen und sich hochfahren lassen, um die großflächige und unzersiedelte Saalbachwiesenlandschaft einmal aus 20 Meter Höhe anschauen zu können. Es gab keinen einzigen Teilnehmer, der hiervon keinen Gebrauch machte und alle waren begeistert von diesem Ausblick. Der NABU Hambrücken bedankte sich zum Abschluss bei allen Personen recht herzlich für Ihr Interesse an seinem Naturschutzengagement.


NABU diskutiert mit Landtagsabgeordneten geplante Mittelkürzungen im Naturschutzhaushalt

Vertreter des NABU Hambrücken, des NABU Kreisverbandes und der AGNUS Bruchsal im Gespräch mit den Landtagsabgeordneten.

Am 19. Mai trafen sich der NABU Kreisverband Karlsruhe und Vertreter der kreisangehörigen NABU Gruppen mit den beiden Landtagsabgeordneten Ulli Hockenberger und Jochim Kößler (beide CDU) in Hambrücken zu einem gemeinsamen Austausch bezüglich der geplanten Kürzungen im Naturschutzhaushalt des Landes Baden-Württemberg.

Hintergrund ist der, dass der Naturschutzhaushalt, der selbst nur ca. 0,13% des Gesamthaushalts ausmacht, nach den lange notwendigen Steigerungen in den letzten Jahren nun wiederum überproportional gekürzt werden soll.

Die Auswirkungen einer solchen Mittelkürzungen wurden den Abgeordneten anhand von Beispielen aus dem Landkreis erörtert, um die Situation besser zur verdeutlichen. Man vereinbarte diesbezüglich weiter in Kontakt zu bleiben.

Zum Abschluss der Veranstaltung fand noch eine Exkursion in die naheliegende Saalbachniederung statt, um den Wert erfolgreicher Naturschutzarbeit vor Ort zu demonstrieren.


NABU Gruppe Hambrücken bei der Stunde der Gartenvögel

Der NABU Hambrücken bei der Vogelbeobachtung

Der NABU- Bundesverband hatte vom 12.05. – 14.05. zur Stunde der Gartenvögel aufgerufen. In ganz Deutschland wurden Naturfreunde darum gebeten, innerhalb dieser 3 Tage eine Stunde lang die Vögel im Garten zu zählen und die Ergebnisse mitzuteilen. Daraus werden wertvolle Informationen über die Zu- oder Abnahme der verschiedenen Vogelarten gewonnen.

Auch der NABU Hambrücken hat mitgewirkt. Am 13. Mai trafen sich interessierte Mitglieder unseres Vereins im Garten bei Lore und Peter Breuer. In einer Stunde konnten wir insgesamt 23 verschiedene Vogelarten feststellen, zählen und danach Bilanz ziehen. Absolute Spitzenreiter bezüglich der Anzahl waren Haussperling und Star mit jeweils über 20 Sichtungen. Besorgniserregend ist die Bestandsentwicklung bei den Schwalben. Trotz bestem Wetter wurden lediglich eine Rauchschwalbe, zwei Mehlschwalben und zwei Mauersegler am Himmel festgestellt. Nachweislich nehmen die Bestände dieser Vogelarten in Hambrücken weiterhin dramatisch ab. Auch Kohlmeise, Blaumeise und Hausrotschwanz werden weniger beobachtet. Auf jeden Fall hat die Vogelbeobachtung den Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht. Im nächsten Jahr ist der NABU Hambrücken wieder dabei.

Wir bedanken uns bei Lore und Peter Breuer recht herzlich für das begleitende Frühstück.


NABU mit Bundestagsabgeordnetem Gutting auf Erkundungstour durch die Saalbachniederung

Hans-Otto Gässler, Artur Bossert (beide NABU Kreisverband), MdB Olav Gutting, Peter Garbe (AGNUS), Franz Debatin (NABU Hambrücken)

CDU-Politiker: Schutz der Saalbachniederung ist wichtiger Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung

Raus aus dem Plenarsaal, rein in die Natur: Der Bundestagsabgeordnete Olav Gutting hat am Donnerstag, den 04.05.2017 gemeinsam mit NABU-Aktiven und Peter Garbe (Agnus Bruchsal) die Saalbachniederung erkundet. Zwei Stunden lang zeigten der Vorsitzende des NABU Hambrücken Franz Debatin und seine NABU-Kollegen, was dieses Gebiet so wertvoll macht. „So große zusammenhängende Wiesenflächen mit Flachgewässern sind heutzutage etwas ganz Besonderes. Deshalb leben hier viele Pflanzen und Tiere, die anderswo in Baden-Württemberg kaum zu beobachten sind. Durchziehende Steppenweihen, Sumpfohreulen und Zwergschnepfen, brütende Drosselrohrsänger –­ das sind echte Raritäten, die uns Naturschützern das Herz aufgehen lassen“, sagt Debatin.

Das beeindruckte auch Olav Gutting, der sich trotz des durchwachsenen Wetters ein gutes Bild machen konnte. „Es ist faszinierend: Inmitten unserer dicht besiedelten Region mit viel Industrie und großen Verkehrstrassen ist hier unter Federführung des NABU ein Naturparadies entstanden. Respekt für diesen großen ehrenamtlichen Einsatz!“ sagte der Parlamentarier. „Wer wie wir heute diese Flächen mit eigenen Augen sieht, dem ist klar, warum es höchste Zeit ist, dass die Saalbachniederung Naturschutzgebiet wird. Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese Perle meines Wahlkreises erhalten bleibt und den Schutz erhält, den sie verdient. Denn die Bewahrung der Schöpfung ist mir als CDU-Politiker und stellvertretendem Mitglied im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages besonders wichtig.“

 


Neue Infotafeln für Besucher der Saalbachniederung

Hans-Otto Gässler (NABU Kreisvorsitzender), Dr. Katrin Fritzsch (Projekt Lebensader Oberrhein), Franz Debatin, Manfred Debatin (NABU Hambrücken) bei der Einweihung der neuen Tafeln.

Im Jahr 2004 enthüllte Willi Stächele, damals Baden-Württembergs Minister für Ernährung und Ländlicher Raum, in der Saalbachniederung zwei Infotafeln. Jeweils am Heuweg und vor dem Feuchtgebiet am Saalbach wurde seither auf den Tafeln die große Bedeutung der weiträumigen Wiesenlandschaft für den Naturschutz erläutert und auf das Engagement des NABU hingewiesen. Vor kurzem wurden an gleicher Stelle neue Tafeln angebracht. „Willkommen im Hotspot der biologischen Vielfalt“. So werden Spaziergänger und Radfahrer jetzt begrüßt, welche sich an den Tafeln über das Projekt Lebensader Oberrhein informieren. Beim Austausch der Tafeln waren Dr. Katrin Fritzsch als Projektleiterin Baden-Württemberg und Hans-Otto Gässler als Vorsitzender des NABU Kreisverbandes Karlsruhe zugegen. Deutschlandweit gibt es 30 „Hotspots der biologischen Vielfalt“, Regionen mit einem besonderen Reichtum charakteristischer Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten. Mitten in einer dieser Regionen befindet sich der Hotspot „Nördliche Oberrheinebene mit Hardplatten“, wozu auch die Saalbachniederung gehört. Dort wurde im Dezember 2016 auf Flächen des NABU eine große Maßnahme zur Erweiterung der Flachgewässer umgesetzt.
Hintergrund : Projekt „Lebensader Oberrhein-Naturvielfalt von nass bis trocken“:

Infotafel am Eingang zu den Saalbachwiesen.

Das Projekt „Lebensader Oberrhein-Naturvielfalt von nass bis trocken“ wurde im Oktober 2013 gestartet und läuft bis September 2019. Drei Bundesländer (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen) haben Anteil am Projektgebiet im Biodiversitäts-„Hotspot“ am nördlichen Oberrhein. Zur Umsetzung der Naturschutzmaßnahmen haben sich die NABU-Landesverbände Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zusammengeschlossen. Das Projektvolumen beträgt insgesamt rund fünf Millionen Euro. Das Projekt wird durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert. Die Ausgaben werden zu 75 Prozent vom BUMB über das „Bundesprogramm Biologische Vielfalt“ und zu 15 Prozent von den Umweltministerien in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg getragen. Zehn Prozent der Kosten übernimmt der NABU selbst.
Weitere Informationen: www.lebensader-oberrhein.de