Jubiläumsheft 25 Jahre NABU Hambrücken (zum Download klicken)
Die NABU Gruppe Hambrücken ist stolz darauf im November diesen Jahres ihr 25-jähriges Bestehen feiern zu können. In den zurückliegenden Jahren konnten wir einiges für den Natur- und Artenschutz in unserer Region erreichen. Dies war Anlass für unseren Verein im Rahmen des Jubiläums ein Jubiläumsheft herauszugeben. Darin sind die verschiedenen Schwerpunkte unseres Vereins, die Erfolge und die Historie seit der Vereinsgründung ausführlich dargestellt. Die Dokumentation geht ausführlich auf die Entwicklung des Naturschutzprojektes „Saalbachniederung“ als einer unserer Tätigkeitsschwerpunkte ein und zeigt auf welch überaus positive Entwicklung dieses Projekt genommen hat.
Unser Verein ist stolz darauf, dass es uns in den letzten Jahren gelungen ist unseren Verein vom Amphibienschutz über das Thema Streuobst bis hin zur NAJU-Kindergruppe breit aufzustellen, um dem Natur- und Artenschutz eine Stimme zu geben.
Die aktuelle Entwicklung des Naturschutzes angefangen vom Insektensterben bis hin zum Flächenverbrauch wird uns auch in Zukunft nicht ruhen lassen. Ganz im Gegenteil fordert sie uns auf, unsere Bemühungen noch zu intensivieren. Wir freuen uns dabei über alle, die unseren Verein durch aktive Mitarbeit oder eine Spende unterstützen.
Am 09. November findet ab 18:00 Uhr eine Jubiläumsfeier im Forum in Hambrücken statt zu der alle Mitglieder und Förderer unseres Vereins recht herzlich eingeladen sind.
Wenn man die Natur wahrhaft liebt, so findet man sie überall schön.
Vincent van Gogh
NAJU-Kids in Ihrem Unterstand.
Nach einer längeren Sommerpause konnte die NAJU Hambrücken am Samstag, 22.09.2018, wieder zu einer neuen Waldentdeckertour starten. Anna, Elias, Fabienne, Janine, Emil und Vincent waren unserer Einladung gefolgt, was uns sehr gefreut hat. Mit von der Partie war an diesem Vormittag auch Thomas Picke, Sprecher der NABU- Gruppe Hockenheim und ebenso naturinteressiert wie wir.
Mit den Fahrrädern ging es wieder einmal in das Waldstück,
indem wir vor einiger Zeit einen „Unterstand“ gebaut haben. Es grenzt an die
Wiesen der Saalbachniederung. Am Ziel angekommen erzählten die Kinder erst
einmal von ihren Ferienerlebnissen, sie haben alle das beständige Sommerwetter
genossen. Für die Natur war es sicher ein anstrengender Sommer, beim Blick auf
den Wald und die angrenzende Wiese fiel uns auch die ausgeprägte Trockenheit
auf. Und natürlich auch die unzähligen Bucheckern und Eicheln, die neben
trockenen Blättern den Waldboden bedeckten. Sie weisen auf ein Mastjahr mit
maximaler Samenproduktion hin.
Wir überlegten dann gemeinsam, was wir an diesem Vormittag
unternehmen wollten: etwas Bauen oder Basteln, verschiedene Waldspiele oder
einen Spaziergang? Die Kinder entschieden sich einstimmig, unseren Unterstand
weiterzubauen und nach Tieren Ausschau zu halten. Während die Jungs mit mir den
Bau weiterführten, nahmen die Mädels mit Thomas den Waldboden und die Wiese
unter die Lupe. Nach einiger Zeit wurden dann die Rollen getauscht, die Mädchen
packten mit an und die Jungs gingen mit Thomas auf die Wiese. Auf dem trockenen
Waldboden tummelten sich „nur“ ein paar Mistkäfer.
Auf den Wiesen gab es allerlei zu entdecken.
Dann gingen wir zum gemütlichen Teil über und betrachteten zunächst
die gefundenen Kurzfühlerschrecken: Die blaue Ödlandschrecke konnten wir anhand
unserer Fachliteratur eindeutig bestimmen, bei anderen Exemplaren waren wir uns
nicht so sicher. Die blaue Ödlandschrecke bevorzugt spärlich bewachsenes und
warmes Gelände, sie hat auf den trockenen Magerwiesen wohl ihren optimalen
Lebensraum gefunden.
Für unser Vesper probierten wir im Anschluss unseren neuen
Unterstand aus, ausgestattet mit einem selbstgebauten Tisch, gepolsterten
„Bänken“, einem Türschild und Klingel ein optimaler Platz für eine gemütliche
Runde. Wieviel Phantasie, Kreativität und Geschick doch in den Kindern steckt!
Zum Abschluss machten wir dann noch einen kurzen
Waldspaziergang zu einem ganz besonderen und imposanten Nest. Es wurde 2014 in
Zusammenarbeit mit dem Vogelschutzzentrum Mössingen als künstliche Nisthilfe
für den Fischadler auf einem stattlichen Horstbaum errichtet. Durchziehende und
jagende Fischadler sind ja zurzeit bei uns in der Saalbachniederung zu
beobachten. Vielleicht wird das vorbereitete Nest in den nächsten Jahren
angenommen, wir haben es weiterhin im Blick.
Viel zu schnell verging unsere Zeit im Wald, mit neuen
Plänen und vielen Eindrücken machten wir uns auf den Rückweg. Wir freuen uns
auf die nächste Gruppenstunde, auch „neue“ Naturentdecker im Alter von 5- 10
Jahren sind herzlich willkommen. Bei Fragen stehen wir unter der Telefonnummer
07255/3970411 zur gerne Verfügung.
Einen
spannenden Herbst wünscht die NAJU
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