NAJU

Die NAJU ist die Jugendorganisation des Naturschutzbundes Deutschland. Mit mehr als 90.000 Mitgliedern im Alter von 6 bis 27 Jahren ist sie einer der größten Jugendumweltverbände der Bundesrepublik Deutschland.

In der NAJU engagieren sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für den Schutz von Natur und Umwelt. Die NAJU bietet ein breit gefächertes Angebot von Umwelt- und Naturschutzaktivitäten an.

In unserer Ortsgruppen Hambrücken sind wir vor allem im praktischen Naturschutz aktiv: Wir schützen und erkunden z.B. Vögel, Fledermäuse und Insekten, kümmern uns um Streuobstwiesen, pflanzen Bäume und ernten Obst sowie vieles mehr.

Unsere NAJU-Gruppen:

NAJU-Gruppe „Naturforscher“
„Naturforscher“

NAJU-Gruppe „Wolfsrudel“
„Wolfsrudel“


NAJU Gruppenstunde – Häuslebauer gesucht und gefunden!

NAJU Kinder mit selbstgebauter Nisthilfe

NAJU Kinder mit selbstgebauter Nisthilfe

Nisthilfen sind nicht nur ein sinnvoller Ersatz für ursprüngliche Brutplätze, sie bieten auch den verschiedensten Tieren in kalten Winternächten eine warme Schlafstube. Das Aufhängen von Nistkästen ist ein aktiver Beitrag zum Naturschutz, umso mehr freut es uns, dass uns die Firma Erdgas Südwest 5 Nistkastenbausätze geschenkt hat und wir dafür die Patenschaft übernehmen können.

In unserer letzten Gruppenstunde am Samstag, 20.02.2016, war die Nistkastenaktion geplant und 8 junge Handwerker folgten unserer Einladung, sie ließen sich auch von Regen und Wind an diesem ungemütlichen Morgen nicht abschrecken. 4 Kinder mussten leider wegen Krankheit absagen.

In einem einführenden Gespräch stellten wir zunächst das Brutverhalten heimischer Vögel heraus, wir betrachteten dazu verschiedene Nester von Frei- und Höhlenbrütern, einen Halbhöhlenkasten, einen Höhlennistkasten und einen unserer Bausätze.

Mit einem Lineal wurde anschließend der Durchmesser der Einfluglöcher gemessen und anhand einer Tabelle fand die Gruppe heraus, für welche Vögel die jeweiligen Nistkästen geeignet sind. Als Höhlenbrüter stellten wir die Kohlmeise und die Blaumeise heraus, 2 Kinder lasen dazu die Steckbriefe vor.

Dann ging es an die Arbeit, dank der Unterstützung von Herrn Hoops konnten 4 Arbeitsgruppen gebildet werden: Mit Köpfchen, handwerklichen Geschick und ganzem Körpereinsatz gingen die Kinder ans Werk, vor allem die Akkuschrauber waren ein begehrtes Werkzeug. Die „Siegergruppe“, die als erste fertig war, durfte „noch g`schwind“ den 5. Bausatz zusammenschrauben und zum Schluss konnte jede Gruppe voller Stolz ihren Kasten signieren.

Nach dieser Aktion fuhren wir mit den Rädern in die Saalbachniederung, gegen den Wind und bei leichtem Regen konnten sich alle wieder warm strampeln. Auf unserer Streuobstwiese angekommen wurden gleich die besten Bäume ausgesucht, jede „Baugruppe“ hängte „ihren“ Kasten auf und das Klettern machte sichtlich Spaß.

Anbringen der Nisthilfen auf dem NABU Streuobstgrundstück

Anbringen der Nisthilfen auf dem NABU Streuobstgrundstück

Damit war unsere Gruppenstunde aber noch nicht beendet: Wir sammelten alle herumliegenden Äste und Baumstämme ein, die beim vorausgegangenen Obstbaumschnitt angefallen waren und schichteten sie im Gebüsch zu einem kompakten Haufen auf. Mit von der Partie war dabei auch Kathrin Baumgärtner, die im Januar die Obstbäume geschnitten hatte. Noch einmal war ganzer Körpereinsatz gefragt und Herr Hoops half uns mit seiner Akkusäge, vor allem dem dickeren Holz Herr zu werden. Und warum haben wir uns die ganze Arbeit gemacht? Ein Totholzhaufen ist ein wertvoller Lebensraum für Vögel, Kleinsäuger, Reptilien, Insekten und andere Kleinlebewesen. Er ist ein wichtiger Biotop, der zur Überwinterung, dem vorübergehenden Unterschlupf oder als Nahrungsquelle dient. Und das Holz wird im Stoffkreislauf der Natur sinnvoll verwertet.

Nach erledigter Arbeit machten wir uns auf den Heimweg, im Wald warfen wir noch einen Blick in unseren Nistkasten am Waldesrand. Er wurde von einem Kohlmeisenpaar im vergangenen Jahr als Brutplatz genutzt, das Nest nahmen wir als Beweis gleich mit.

Jetzt sind wir gespannt, ob unsere Kästen in der Saalbachniederung auch so gut angenommen werden, wir werden sehen! Vielen Dank an alle, die uns an diesem Vormittag geholfen haben, ein großes Lob an die Kinder, die sich auch bei Wind und Wetter für den Naturschutz einsetzen. Und ein herzliches Dankeschön an die Firma Erdgas Südwest, die uns die Nistkästen geschenkt hat.

Die nächste Gruppenstunde ist für den 19.März geplant, bis dahin grüßt das

NAJU- Team


Nächste NAJU Gruppenstunde – Häuslebauer gesucht!

Hier gibt es bald neuen Wohnraum für Höhlenbrüter.

Hier gibt es bald neuen Wohnraum für Höhlenbrüter.

Am Samstag, 20.02.2016, führt uns die nächste Gruppenstunde wieder auf unser Streuobstgrundstück in der Saalbachniederung. Nachdem wir im vergangenen Jahr beim Heu machen geholfen und 5 junge Obstbäume gepflanzt haben, möchten wir nun für die heimische Vogelwelt aktiv werden: Wir werden an diesem Vormittag mehrere Nistkästen zusammen bauen und auf unserem Grundstück aufhängen. Die Bausätze dazu hat uns die Firma Erdgas Südwest geschenkt, mit ihrer Initiative Pro Natur gibt sie in der Regel Schulklassen die Möglichkeit, eine Patenschaft über einen oder mehrere Nistkästen zu übernehmen. Wir freuen uns, dass wir als Naturschutzgruppe an dieser Aktion teilnehmen dürfen und sind gespannt, wer bei uns in diesem Jahr einziehen wird. Natürlich werden wir auch die Pflege und den jährlichen Wohnungsputz übernehmen. Darüber hinaus möchten wir das Schnittgut aufräumen, das im Januar beim Obstbaumschnitt von Kathrin Baumgärtner angefallen ist.

Wir treffen uns um 9.00 Uhr an der Grillhütte und fahren anschließend mit den Fahrrädern in die Saalbachniederung, um 12.00 Uhr sind wir wieder zurück am Hundeplatz.

Eine Anmeldung nehmen wir gerne telefonisch oder per Mail entgegen:

Telefon: 3970411 (Lore Breuer)

Mail: mail@nabu-hambruecken.com

Wir freuen uns auf eure tatkräftige Unterstützung, viele Grüße

Das NAJU- Team


NAJU- Kids unterwegs – Naturkundemuseum Karlsruhe

Naturkund1Am Samstag, 23.01.2016, führte uns die erste Gruppenstunde ins Naturkundemuseum nach Karlsruhe. 18 gut gelaunte Kinder machten sich mit uns am Morgen auf den Weg, schon die Fahrt mit Bahn und Straßenbahn war für die Gruppe ein besonderes Erlebnis.

Im Museum starteten wir unseren Rundgang im beeindruckenden Vivarium, hier geben zum einen über 30 Aquarien einen Einblick in eine faszinierende Unterwasserwelt tropischer Flüsse und Seen. Zu Beginn beäugte uns der etwa 60 cm lange asiatische Gabelbart, weiter ging es zu den farbenprächtigen Pinzett-, Doktor- und Clownfischen. Die etwas scheue Netzmoräne verließ nach einiger Zeit auch ihre Höhle und ließ sich von einer fleißigen Putzergarnele „behandeln“, perfekt getarnt bewegte sich ein Rochen auf dem Sandboden, …Die Kinder wussten oft nicht, wo sie zuerst hingehen sollten, immer wieder entdeckten sie voller Freude etwas Neues.

Nicht weniger interessant waren auch die verschiedenen Terrarien und ihre „Bewohner“, der Schwarzkopfpython, die Bartagamen und die Kragenechsen, das Pantherchamäleon,…auch hier kamen sie oft aus dem Staunen nicht mehr heraus.Naturkund2

Danach ging es weiter durch das Reich der Mineralien mit vielen glitzernden, farbenfrohen Steinen zur nächsten Ausstellung, ins „Leben in der Urzeit“. Hier kamen alle Dinofans auf ihre Kosten, neben Fossilien und lebensgroßen Modellen staunten die Kinder nicht schlecht über die vielen Skelette, z.B. über das riesige Walskelett.

Nach einer Stunde machte sich doch allmählich der Hunger breit und wir legten eine ausgiebige Vesperpause ein, endlich wurden dabei auch die Rucksäcke etwas leichter.

Vor dem Rundgang durch das Obergeschoss wurde noch einmal das lebensgroße Flugsauriermodell mit seiner Flügelspannweite von 12 m bestaunt, wie wäre es wohl, wenn es heute noch lebte? Könnten wir ihm entkommen?

Naturkund3Als nächstes zeigten die putzigen Seepferdchen ihre Schwimmkünste und der verspielte Krake verließ ab und zu seine Behausung und ließ seine Arme „tanzen“. Es sah so aus, als gäbe er allen Zuschauern eine extra Vorstellung. In der Ausstellung „Heimische Natur“ zeigten uns viele Präparate, welche Bewohner in Wald, Siedlung und Gewässer anzutreffen sind und im nächsten Raum machten z.B. beeindruckende Luftaufnahmen „Die Farben der Erde“ deutlich. Zum Abschluss ging es zu es zur artenreichsten Tiergruppe, den Insekten. Wir beobachteten lebende Stabschrecken, Fauchschaben, eine Kolonie Blattschneiderameisen, … Die Zeit verging wie im Flug und so mussten wir leider unseren Museumsbesuch abschließen.

Mit vielen, vielen Eindrücken ging es wieder zurück nach Hambrücken, wir kamen leider verspätet, aber wohlbehalten an. Die Fahrt mit unserer altersgemischten Reisegruppe hat richtig Spaß gemacht, selbst die aufgetretene Zeitverzögerung bei der Rückreise war für die Kinder kein Problem. Wir haben sicherlich nur einen Teil des vielfältigen Angebotes gesehen, aber vielleicht nutzt ja der ein oder andere die Gelegenheit, das Naturkundemuseum noch einmal zu besuchen.

Jetzt wünschen wir allen eine närrische Fasenacht und erholsame Ferien, das Thema für die nächste Gruppenstunde im Februar geben wir rechtzeitig bekannt.Helau!

Das NAJU- Team


NAJU Gruppenstunde – NAJU- Kids unterwegs

Naturkundemuseum Karlsruhe

Naturkundemuseum Karlsruhe

Der Jahreswechsel liegt hinter uns und auch in diesem Jahr möchten wir interessierten Kindern im Alter von 5- 10 Jahren ein breitgefächertes Angebot von Umwelt- und Naturschutzaktivitäten bieten.

In unserer 1.Gruppenstunde am Samstag, 23.01.2016, haben wir einen Ausflug ins Naturkundemuseum in Karlsruhe geplant. Das Naturkundemuseum ist für kleine und große Museumsbesucher gleichermaßen ein Erlebnis: In seinem Vivarium und in seinen Schausammlungen können sowohl einheimische als auch exotische Tiere und Pflanzen in lebensnaher Darstellung bestaunt werden. Interessant sind sicherlich auch die Dauerausstellungen, wie z.B. die Ausstellung „Heimische Natur“, die in die 3 Lebensraumtypen „Siedlung“, „Wald“ und „Gewässer“ gegliedert ist oder auch die Insektenausstellung.

Wir treffen uns um 9.30 Uhr auf dem Netto- Parkplatz und können dann in Fahrgemeinschaften zum Haltepunkt nach Wiesental fahren. Der Zug fährt um 10.08 Uhr nach Karlsruhe ab. Für den Besuch des Museums haben wir 2 Stunden eingeplant, je nach Interesse der Kinder können wir dort auch eine Museumsrally durchführen.

Um 13.25 Uhr treten wir dann wieder die Heimreise an, um 13.47 Uhr kommt der Zug in Wiesental an und um ca.14.00 Uhr sind wir zurück in Hambrücken. Die Kinder benötigen einen Rucksack mit ausreichendem Essen und Trinken, Reisen macht ja bekanntlich hungrig.

Eine verbindliche Anmeldung nehmen wir bis zum 20.01.2016 entgegen:

Telefon: 07255/ 3970411 (Lore Breuer)

Mail: mail@nabu-hambruecken.com

Wir freuen uns auf einen interessanten Vormittag im Naturkundemuseum

Das NAJU- Team


NAJU Gruppenstunde: Weihnachten – auch für die Tiere

NAJU WeihnachtenIn unserer letzten Gruppenstunde am Samstag, 19.12.2015, fanden sich 11 junge Naturentdecker ein, um im Wald einen Weihnachtsbaum für Tiere zu schmücken. Von der Grillhütte aus starteten wir mit einem Spaziergang durch den naheliegenden Wald und staunten nicht schlecht über die umfangreichen Waldarbeiten. Angesichts der noch zu bewältigenden Aufgaben entschlossen wir uns, ein ruhigeres Plätzchen aufzusuchen. Wir fanden es im Waldstück jenseits der Eisenbahnbrücke und die Kinder hielten Ausschau nach einem grünen Baum, aber mit tief hängenden Ästen, vor allem aber grün. Etwas versteckt im Wald wurden wir fündig, wir breiteten alle Gaben aus und überlegten dabei, welchen Tieren wir damit eine Freude machen könnten. Denn Winterschläfer wie der Igel, die Haselmaus, der Siebenschläfer fressen während ihrer Winterpause nichts, aber Tiere in der Winterruhe wie das Eichhörnchen und der Dachs werden gelegentlich wach, um etwas zu fressen. Bei unseren Überlegungen haben wir uns aber auch gefragt, wie die Tiere auf diesen warmen Winter reagieren, denn bei strahlendem Sonnenschein und 14 Grad ist an Winter kaum zu denken. Die Insekten waren jedenfalls noch aktiv, von Winterstarre keine Spur.
Und für wen wollten wir an diesem Vormittag die junge Douglasie schmücken? Die Kinder haben es gewusst: Für die Hasen und die Wildschweine, für die Rehe und natürlich auch für die Vögel, die den Winter über bei uns bleiben. Karotten, Äpfel, Nüsse, Heu, Stroh, Sonnenblumen, Eicheln, Kastanien wurden gebündelt, aufgefädelt, aufgespießt und aufgehängt. Manches musste natürlich erst einmal selbst probiert werden, denn „Wir müssen doch wissen, ob es noch gut ist“.
NAJU WeihnachtenWährend die einen noch das mitgebrachte Material versorgten, gingen die anderen schon einmal los, das Feuer an der Grillhütte zu entzünden. Auf dem Programm stand noch eine kleine Stärkung, aber zuvor wurde noch verschiedenes Naturmaterial gesammelt, zum Basteln von individuellen Kerzenständern. Jedes Kind brachte dabei seine eigenen Ideen zum Ausdruck und die echten Bienenwachskerzen erinnerten uns noch einmal an die interessante „Bienen- Gruppenstunde“ im Juli bei Herrn Anton Kremer.
NAJU Weihnachten 2

Als das Feuer die richtige Temperatur hatte, konnte das Stockbrot in Angriff genommen werden. Diesem Wunsch der Kinder sind wir gerne noch einmal nachgekommen und die gemütliche Runde am prasselnden Feuer war ein toller Jahresabschluss. Wir haben die Natur zu allen Jahreszeiten erlebt, jetzt freuen wir uns aber auf den Winter!

 

Und wir sehen auch neuen Taten entgegen, für das neue Jahr wollen wir wieder ein abwechslungsreiches Programm anbieten. Wir beginnen im Januar mit einer Fahrt ins Naturkundemuseum nach Karlsruhe, den genauen Ablauf geben wir noch rechtzeitig bekannt.
Ein gesundes neues Jahr wünscht das NAJU- Team


Nachwuchs für unsere Streuobstwiese in der Saalbachniederung

NAJU beim Pflanzen neuer Streuobstbäume

NAJU beim Pflanzen neuer Streuobstbäume

Am Samstag, 14.11.2015, trafen 7 gut gelaunte NAJU- Kinder zu einer Pflanzaktion auf unserer Streuobstwiese. Mit Tatendrang und guter Laune fuhren wir zunächst mit unseren Fahrrädern in die Saalbachniederung zu unserem NABU- Grundstück. Dort erklärten wir zu Beginn den Ablauf und die Bedeutung des geplanten Arbeitseinsatzes und gingen auch auf die Fragen der Kinder ein. Maddox wollte z.B. wissen, warum die Bäume zu dieser Jahreszeit gepflanzt werden und nicht im Sommer, wenn es schön warm ist. Danach ging es ans Werk: Nach und nach wurden 5 ausreichend große Pflanzlöcher ausgegraben, anschließend wurden sie mit einem Verbiss- Schutz aus Maschendraht ausgelegt und dann konnten die Bäume sorgfältig eingegraben werden. Das Arbeiten machte allen sichtlich Spaß und beim Buddeln förderten die Kinder auch allerlei Tiere ans Tageslicht, neben verschiedenen Regenwürmern z.B. auch Engerlinge, mehrere Junikäfer, eine Raupe,…Sie wurden eingehend betrachtet, befühlt und später wieder freigelassen. Danach kam für die Kinder der wohl interessanteste Teil unserer Aktion, das Herbeischaffen von Wasser zum Gießen der jungen Bäume. Fabian wusste gleich, dass der Saalbach in der Nähe ist und mit einem langen Seil und vielen Eimern ging es über den Damm zum Wasser schöpfen. Nach und nach füllten sich unsere Eimer, die vorsichtig zu den jungen Bäumen gebracht wurden und jeder konnte sein Geschick unter Beweis stellen. Dass auch mal etwas daneben ging war vollkommen unwichtig, das Wetter war optimal und frieren musste niemand. Zum Abschluss hieß es noch einmal „Volle Kraft voraus“ beim Bohren der Bodenlöcher für die Stützpfosten. Nach gut 2 Stunden war die Arbeit getan und neben den vorhandenen Obstbäumen wachsen jetzt noch: 2 Apfelbäume (davon 1 Karthäuser), eine Eberesche, eine Mispel und ein Speierling.

nach getaner Arbeit

nach getaner Arbeit

Wir danken Fabian, Anna, Maddox, Kilian, Emil, Luk und Josef für ihre tatkräftige Unterstützung, und natürlich auch Katrin Baumgärtner, die sich sowohl für die Streuobstinitiative als auch für unsere NABU- Gruppe engagiert. Sie wird sich auch um den nötigen Baumschnitt kümmern und wir können im nächsten Jahr vielleicht ein paar Früchte von den älteren Bäumen ernten.

Unsere letzte Gruppenstunde in diesem Jahr findet am Samstag, 19.12.2015, statt. Das Programm geben wir wieder rechtzeitig bekannt.

Herbstliche Grüße vom

NAJU- Team


Nächste NAJU Gruppenstunde: Wer hat schon einmal einen Baum gepflanzt?

Streuobstgrundstück NABU Hambrücken

Streuobstgrundstück NABU Hambrücken

Unsere nächste Gruppenstunde am Samstag, 14.11.2015, führt uns noch einmal in die Saalbachniederung. Hier ist der NABU im Besitz einer Streuobstwiese und übernimmt selbstverständlich auch die regelmäßige Pflege dieses vielfältigen Biotops. Nachdem wir im Juni schon beim Heu machen tatkräftig geholfen haben, können wir auch jetzt im November noch einmal aktiv werden: Wir haben die Möglichkeit, verschiedene Obstbäume zu pflanzen. Damit unterstützen wir den Einsatz von Kathrin Baumgärtner, die ebenfalls auch einen fachmännischen Baumschnitt an allen Bäumen vornimmt.

Wir möchten die Streuobstwiese von Zeit zu Zeit besuchen und so die jahreszeitliche Entwicklung der Obstbäume beobachten. Aber Streuobstwiesen dienen nicht nur der Obsterzeugung, sie sind ein wichtiger und artenreicher Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Vor dem Frühjahr werden wir noch einige Vogelnistkästen und selbstgefertigte Wildbienennisthilfen aufhängen und vielleicht können wir im nächsten Herbst auch verschiedene schmackhafte Früchte genießen.

Neben der Pflanzaktion bieten wir darüber hinaus die Möglichkeit, mit dem vorhandenen Naturmaterial zu basteln.

Wir treffen uns am Samstag um 9.30 Uhr mit den Fahrrädern am Hundeplatz, bei guter Witterung sind wir um 12.00 Uhr wieder zurück, ansonsten werden wir die Aktion zeitlich verkürzen. Jeder, der Lust dabei mitzuwirken, ist herzlich willkommen, nach Möglichkeit bitte eine Schaufel mitbringen. Auch wettergemäße Kleidung und Gummistiefel sind angebracht.

Eine Anmeldung nehmen wir telefonisch oder per Mail entgegen.

Telefon: 07255/ 3970411 (Lore Breuer)

Mail: mail@nabu-hambruecken.com

Bis zum nächsten Treffen grüßt euch das

NAJU- Team


Erfolgreicher Einsatz von NABU und NAJU zum Schutz der Westlichen Dornschrecke in der Saalbachniederung

Team aus NABU und NAJU

Team aus NABU und NAJU

Am 10. Oktober 2015 trafen wir uns bei bestem Herbstwetter und voll motiviert zur ersten NAJU-Gruppenstunde nach der Sommerpause in der Renaturierungszone des Karlsdorfer Baggersees, um bei einem gemeinsamen Arbeitseinsatz mit Mitgliedern des NABU Hambrücken den Lebensraum der Westlichen Dornschrecke von jungen Weiden und Pappeln zu befreien.

Der Einsatz wurde im Auftrag des Landratsamtes Karlsruhe durchgeführt. Für die gefährdete Westliche Dornschrecke läuft in Baden- Württemberg ein spezielles Artenschutzprogramm.

Dort angekommen, sprachen wir zunächst über ihr Aussehen, den Lebensraum und die Lebensweise der Westlichen Dornschrecke, was die fast zehn Kinder sichtbar faszinierte: Sie gehört zu den Kurzfühlerschrecken und erreicht eine Körpergröße von ca. sieben bis zehn Millimetern. Aufgrund ihrer grün bis braun gescheckten Körperfärbung ist die Westliche Dornschrecke äußerst gut getarnt. Sie gilt nach der Roten Liste als stark gefährdet, da die meisten potenziellen natürlichen Habitate wie Flussauen und Dünentäler im letzten Jahrhundert stark vom Menschen verändert wurden. Diese Heuschreckenart ernährt sich vor allem von niederen Pflanzen wie Algen oder Moosen und bevorzugt deshalb offene und feuchte Lebensräume. In Deutschland ist sie insbesondere in feuchten Sand-, Kies- und Tongruben sowie Dünentälern und ähnlichen wärmebegünstigten Habitaten zu finden.

Nach unserer Einführung machten sich sofort alle großen und kleinen Helfer ans Werk, die nachgewachsenen Weiden und Pappeln am Uferbereich der angelegten Tümpel zu beseitigen. Einige zupften die jungen Keimlinge am Ufer heraus und andere machten sich, bewaffnet mit Ast- und Heckenschere, an die größeren Weidensträucher. Des Weiteren wurden die flächigen Sandbereiche aufgehackt, sodass dort wieder ein offener Sandboden entstand. Nach einer kurzen Stärkung mit Brezeln und Apfelsaftschorle, mobilisierten wir unsere letzten Kräfte und beseitigten das angefallene Schnittgut, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten.

Seit nunmehr sechs Jahren pflegt der NABU Hambrücken gemeinsam mit der Naturschutzjugend dieses Biotop, auch in diesem Jahr war es ein erfolgreicher Einsatz, der sichtlich Spaß gemacht hat. Danke an alle fleißigen Helfer für die Arbeit.

Die nächste NAJU-Gruppenstunde findet am 14.11.2015 statt, das Thema wird rechtzeitig bekannt gegeben!

Viele Grüße wünscht das NAJU und NABU-Team


Nächste NAJU Gruppenstunde: Wir sind wieder da!

Westliche Dornschrecke

Westliche Dornschrecke

Nach hoffentlich erholsamen Ferien und einem guten Schulstart möchten auch wir unsere Arbeit wieder aufnehmen und aktiv werden. In unserer ersten Gruppenstunde nach der Sommerpause beteiligen wir uns am Samstag, 10.10.2015, am Arbeitseinsatz unserer NABU- Gruppe in der Renaturierungszone am Karlsdorfer Baggersee. Hier befindet sich der Lebensraum der Westlichen Dornschrecke und wie schon im vergangenen Jahr rücken wir den jungen Weiden- und Pappelpflanzen zu Leibe.

Wir treffen uns mit den Fahrrädern um 9.45 Uhr am Hundeplatz und fahren dann gemeinsam in die Saalbachniederung, um 12.15 Uhr sind wir wieder zurück. Die Kinder benötigen wettergemäße Kleidung, vor allem Gummistiefel. Eine Astschere zum Bearbeiten der Weiden wäre auch ganz hilfreich.

Wir freuen uns über viele fleißige Helfer, es wäre schön, wenn sich auch viele NABU- Mitglieder an diesem Pflegeeinsatz beteiligen könnten.

Eine Anmeldung nehmen wir telefonisch oder per Mail entgegen.

Telefon: 07255/ 3970411 (Lore Breuer)

Mail: mail@nabu-hambruecken.com

Sonnige Herbstgrüße wünscht das NAJU- Team


Mit dem Ökomobil im Rahmen des Ferienprogramms auf Entdeckertour

Auch in diesem Jahr haben wir uns am Ferienprogramm beteiligt und das Ökomobil aus Karlsruhe nach Hambrücken eingeladen. 21 junge Naturforscher hatten am Montag, 03.08.2015, die Gelegenheit genutzt und das „rollende Naturschutzlabor“ besucht. Im Fokus stand an diesem Vormittag der Lebensraum „Wald“, die Wiesen in der Saalbachniederung waren leider schon alle abgemäht.

Oekomobil1Nachdem „Rudi, der Reporter“ die Wünsche und Erwartungen der Kinder herausgestellt hatte, begann das erste Spiel: Die Kinder hatten die Aufgabe, eine stabile Brücke über eine „Schlucht“ zu bauen, hier war Teamgeist gefragt und die Herausforderungen an jeden einzelnen waren groß. Beinahe hätte es auch bis zum Ende geklappt. Dann ging es ins Ökomobil, auf allen 6 Tischen befanden sich Blätter von Bäumen und Sträuchern aus der nahen Umgebung. Nach einer eindeutigen Bestimmung fanden die Kinder anschließend die Blätter in der Natur wieder, sie sammelten z.B. Esche, Eiche, Hainbuche, Bergahorn, Feldahorn, Linde und Pfaffenhütchen.

Nach dieser praktischen Baumkunde ging es wieder ins Freie, mit verbundenen Augen wurden sie als „blinde“ Raupe durch die nähere Umgebung geführt, eine ganz besondere Wahrnehmung!. Dabei erfuhren sie auch, wie sich aus einem Ei ein Schmetterling entwickelt und wie eine intakte Natur dazu beitragen kann, dass die verschiedenen Populationen nicht aussterben. Oekomobil2Dazu sammelten sie alle eine Blüte vom Wegesrand. Zurück im Ökomobil wurde das Thema erweitert, die Kinder konnten von ihren Erfahrungen mit von ihnen gefangenen Tieren berichten, im Anschluss erhielten sie ihren letzten Auftrag: Sammelt in Kleingruppen jeweils 5 verschiedene Tiere. Mit ihrem Fund und einer kurzen Einweisung kamen nun die bereit gestellten Mikroskope zum Einsatz und Schnurfüßer, Skorpionsfliege, Waldassel, Spinne, Wanze, Weberknecht, Ameise, Grille, Mistkäfer und eine Raupe der Schnabeleule wurden mit großer Begeisterung betrachtet. Einige Tiere suchten natürlich so schnell sie konnten wieder die Freiheit, die anderen wurden zum Abschluss meist unversehrt wieder frei gelassen. Am eindrucksvollsten waren bei dieser Untersuchung die Bilder, die durch die Video- Projektion auf dem großen Monitor zu sehen waren. Die 8 Augen der Spinne, die Punkte auf dem Raupenkopf oder die Dreickeckszeichnung auf der Wanze, alles war bis ins kleinste Detail zu erkennen. Wie im Flug gingen die 3,5 Stunden zu Ende und die Kinder haben gemäß dem Ziel des Ökomobils Oekomobil3„Wissenswertes und Erstaunliches über Tiere, Pflanzen und deren Vernetzung in den Lebensräumen“ erfahren. So war es auch nicht verwunderlich, dass alle Kinder in der Abschlussrunde den „Daumen hochhielten“ als Zeichen für einen gelungenen Vormittag. Sie waren mit großem Interesse und Engagement bei der Sache. Danken möchten wir auch dem Team des Ökomobils für das abwechslungsreiche Programm, es war spannend bis zur letzten Minute.