Naturforscher

NAJU-Gruppe „Naturforscher“ Aktuelles


Aktuelle Terminplanung NAJU „Naturforscher“

Aktuell geplante Aktions-Termine:

  • 09.2026 Apfelernte mit Eltern auf der Streuobstwiese ab 10:00 Uhr
  • 10.2026 Rund um den Apfel! Apfelsaft pressen, Spiele und Infos rund um den Apfel an der Grillhütte  10:00 bis 13:00 Uhr
  • 10.2026 Teilnahme am Nachhaltigkeitstag in Hambrücken Thema: Vögel, Vogelfutter herstellen
  • 11.2026 Thema Fledermäuse
  • 01.2027 Thema noch offen
  • 02. oder 27.02.2027 (eventuell mit Eltern das Bienenhotel an der Grillhütte Hambrücken reparieren)
  • 03.2027 Thema noch offen
  • 04.2027 Thema noch offen
  • 06.2027 Thema noch offen
  • 07.2927 Thema noch offen

NAJU Treffen am 20.06.2026

Am 20. Juni trafen sich sieben Naturforscher unserer NAJU Gruppe, um Pflanzen aus einem neuen, bzw. anderen Blickwinkel zu betrachten. Zunächst wurden Rätselfragen zu Blumen beantwortet. Danach ging es ab in die Wiese, um einzelne Blüten, Blätter oder Gräser zu sammeln. Mit „Solar Printing“ konnten die Forscher ihre Pflanzen auf Papier bringen. Dazu wurden die Pflanzenteile auf ein besonderes Papier angeordnet, mit Folie überzogen und in die Sonne gelegt. Diese „belichtete“ uns das Bild und nach einem Wasserbad waren die Pflanzenteile wieder sichtbar.

Mit Sammelschalen ausgestattet gingen wir in Richtung Waldplatz weiter. Es sollten vor allem bunte Blüten gesammelt werden, um im Schatten der Bäume ein weiteres Pflanzenexperiment zu machen.

Wie könnten wir mit Blüten malen? Dieser Frage gingen wir nach und versuchten mit den verschiedenen Blüten „Rubbelbilder“ zu machen. Das Erstaunen war groß, als roter Mohn sich nicht rot rubbeln ließ, sondern auf dem weißen Papier ein dunkles violett ergab. Auch andere Blüten veränderten beim Rubbeln ihre Farben, was spannend war und es kam zu der Aussage: „Mit Blumen habe ich noch nie gemalt“.

Freispielzeit im Wald beendete unseren Vormittag und wir machten uns bald darauf wieder auf den Rückweg.

Euer NAJU Team

„Solar Printing“ – Bild und „Rubbelbild“ von Pflanzenteilen Foto S. K.

Was steckt denn da im Boden?

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich am Samstag, den 9. Mai, acht kleine Naturforscher zusammen mit ihren „Teamerinnen“ Linn R. und Susanne K. auf den Weg zum Waldklassenzimmer, um den Boden mit seinen Bestandteilen und Krabbeltieren zu erforschen.

Zuerst wurde der Boden mit den Augen erforscht. Liegt Laub auf dem Boden? Wie sieht es aus? Gibt es Pflanzen? Wie heißen sie? Wie gut versickert Wasser im Boden? Um zu erkennen, aus wie vielen Schichten der Boden besteht, wurde eine Bodenprobe mit Wasser in ein Schraubglas gegeben, verschlossen und dann kräftig geschüttelt. Nach einer Weile konnten alle Naturforscher beobachten, dass sich ganz unten im Glas Sand und Kies absetzte, gefolgt von einer Schicht Humus und oben schwammen kleine Blattteile und Stöckchen.

Anschließend wurden Bodentiere zum Beobachten eingefangen, bestimmt und wieder freigelassen. Dazwischen war viel Zeit zum Spielen und Vespern. Einige Kinder bauten „verlassene“ Nester einer anderen Schulklasse weiter und spielten Vogelfamilie, andere bauten ein „Zelt“ aus großen Ästen, die sie an einen Baumstamm lehnten.

Unser nächstes Treffen findet am Samstag, den 20. Juni, statt. Das Thema werden Pflanzen sein.

Die Naturforscher im Wald Foto S. K.
Erforschung der Bodenprobe sowie Tier- und Pflanzenbestimmung Foto S. K.

„Naturforscher“ unterwegs

Am Samstag 18.04. waren 6 Naturforscher aus Hambrücken bei strahlendem Frühlingswetter im Wald. Sie lauschten den vielfältigen Vogelstimmen und lernten das Gezwitscher und die Rufe zu unterscheiden. Im Anschluss betrachteten sie verschiedene Vogelnester und ergründeten aus was für Materialien die Nester gebaut waren. Genug Theorie. Jetzt bauten die Kinder begeistert in Gruppen Nester aus Ästen, Zweigen, Laub und Moos. Nachdem die Nester fertig waren, mussten die Jungvögel gefüttert werden. Hin und her rannten die „Vogeleltern“, denn in so einen Schnabel passte immer nur ein „Wurm.“ Gleichzeitig mussten die Vogeleltern den Kuckuck mit lautem Geschrei vom Nest verjagen, damit er nicht sein Ei unterschieben konnte.

Danach erholten sich die Forscher von der „Arbeit“ bei einem kleinen Imbiss und hatten danach noch Zeit selbst den Wald rund um das Adlernest zu erkunden.

Nächstes Treffen der Naturforscher ist am Samstag 9. Mai von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Treffpunkt ist die Grillhütte. Um Anmeldung wird gebeten: naju@nabu-hambruecken.de

Von den Kindern gebautes „Adlernest“ Foto: S. K.

NAJU Treffen „Kreativtreff Frühling“ am 07. März 2026

Am Samstag, den 07. März, trafen sich die „NATURFORSCHER“ der Kinder- und Jugendgruppe vom NABU Hambrücken mit ihren Eltern zum „Kreativtreff Frühling“. Aus Weidenzweigen wurden zunächst Kränze geflochten, die dann als Rahmen für „Foto-Klick“-Aufnahmen genutzt wurden. Die Aufgabe war, den Frühling zu suchen, z.B. eine schöne Frühlingsblume, oder knospende Zweige, den Kranz drum herum zu legen, um sie dann zu fotografieren. Dabei wurde so einiges Schöne, das den Frühling anzeigt, entdeckt und bildlich festgehalten.

Anschließend flochten die Familien in ihre Kränze einen Boden ein, so dass ein Oster- bzw. Frühlingsnest entstand. Zum Schluss wurde das Nest noch mit Moos und z.T. mit Blumen dekoriert, so dass alle ein kleines Kunstwerk mit nach Hause nehmen konnten.

Schnell ging ein schöner Vormittag bei schönstem Frühlingswetter zu Ende und wir freuen uns schon auf den nächsten Termin, am 18. April 2026, wo die jungen Naturforscher, ohne ihre Eltern, dabei sein werden. Auch Kinder, die noch nicht dabei waren, sind herzlich willkommen.

Linn, Susanne, Martina

Herstellung von „Frühlings-Kränzen“ Foto: L.R.
Frühlings-Kranz und Infomaterial Foto: L.R.

Weihnachtsgestecke aus Naturmaterialien herstellen

Am 29.11.25 fand, für dieses Jahr, unser letztes Treffen der NAJU „Naturforscher“ in Hambrücken statt. Nach der Begrüßung zogen wir los, um Naturschätze für unsere Adventsgestecke und Adventskränze im Wald zu sammeln. Wir fanden Eicheln und Eichelhütchen, Moos und wunderbare Baumpilze sowie schöne Zweige und Zapfen. Douglasie- und verschieden Beerenzweige standen ebenfalls zur Verfügung. Daraus entstanden „Waldgärtchen“, Gestecke mit Kerzen und weihnachtliche Kränze. Alle waren mit viel Freude und Kreativität bei der Arbeit, so dass wunderschöne Objekte entstanden sind, die mit nach Hause genommen werden durften.

Im Wald gesammelte Naturschätze Foto: L.R.
Gesteck aus den im Wald gesammelten Naturschätzen Foto: L.R.

Im Anschluss an diesen handwerklichen Teil, ging es mit verschiedenen Spielen weiter. Da wurde uns wieder richtig warm. Beim „Eichhörnchenspiel“, bei „Eule und Krähe“ oder beim „Kuhstall“ hatten alle viel Spaß. Beim Zapfenzielwurf konnte die Geschicklichkeit erprobt werden und beim Spiel, wie die Tiere sich auf den Winter vorbereiten, wurde Wissen vermittelt, welche Überwinterungsstrategien es bei Tieren gibt. Auch da wurde uns beim Rennen noch einmal richtig warm.

Schnell ging ein schöner Vormittag zu Ende und wir freuen uns auf ein Wiedersehen im neuen Jahr.

Herzliche Grüße von Linn, Susanne und Martina.

Die hergestellten Adventsgestecke und Adventskränze Foto: L.R.

NAJU-Gruppe „Naturforscher“ bei der Walderkundung

Am 05.07.2025 traf sich die NAJU-Gruppe „Naturforscher“ aus Hambrücken, um die kleinen Tiere des Waldes näher kennenzulernen. Nach einer Stärkung an unserem Waldplatz ging es ans Suchen, Forschen und Entdecken. Mit viel Eifer und großem Interesse machten sich die Kinder auf, um die Bodentiere genauer zu erforschen. Ausgestattet mit Becherlupen fanden sie viel Interessantes, wie zum Beispiel Waldgrillen, Waldschaben, Tausendfüßler, Asseln, Steinläufer, einen Nachtschmetterling, sowie weitere Insekten des Waldes. Auch Spinnen wurden entdeckt, sowie Käfer- und Fliegenlarven. Nach vorsichtigem Betrachten und Bestimmen mit Hilfe von Bestimmungsliteratur wurden die Tiere wieder in die Natur entlassen.

Auch das freie Spiel kam nicht zu kurz. Im Anschluss an die Forschereinheit hatten alle die Möglichkeit zum Verweilen im Wald. Eine Hütte wurde gebaut, Kontakte geknüpft, oder weiter geforscht. Viel zu schnell ging die Zeit vorüber und wir mussten uns wieder auf den Heimweg machen.

Bestimmung von Waldbewohner Foto: L.R.

Beim Rückweg hatten die Kinder die Möglichkeit, mit einem „Spiegelgang“ den Wald aus einer anderen Perspektive zu erleben. Dabei wird ein Spiegel so am Gesicht angelegt, dass man bei waagerechter Ausrichtung des Spiegels den Weg, oder nach oben die Baumkronen sehen kann. Hält man den Spiegel senkrecht auf dem Nasenrücken, sieht man den Wald rechts oder links des Weges. Durch diesen Perspektivwechsel ist es möglich, den Wald auf eine andere Art und Weise wahrzunehmen, da die Sicht durch den Spiegel „begrenzt“ wird.

Bauen einer Hütte im Wald Foto: L.R.

Unser nächstes Treffen wird nach den Sommerferien am 20.09.2025 stattfinden. An dem Tag nimmt die NAJU Gruppe „Naturforscher“ am „Cleanup Day“ der Gemeinde Hambrücken teil. Wir freuen uns über jede helfende Hand!

Wir wünschen euch schöne Ferien!

Susanne, Linn und Martina

Suchen, forschen und entdecken im Wald Foto: L.R.

Osternester basteln

Am Samstag, den 22. März, fand bei der Grillhütte in Hambrücken das erste Treffen der NAJU in diesem Jahr statt. Zahlreiche Eltern versammelten sich mit ihren Kindern, um gemeinsam kreative Osternester zu gestalten. Mit viel handwerklichem Geschick wurden Weidenzweige, Birkenreisig, Ginster, Moos und weiteres Naturmaterial, welches um die Grillhütte gesammelt wurde, verarbeitet.

Basteln von Osternester Foto L. R.

Das engagierte Team der NAJU stand den Familien während des gesamten Prozesses unterstützend zur Seite. Es wurde viel gelacht, geflochten und gebogen, um aus den Zweigen ein Nest zu gestalten. Zum Abschluss sammelten die Kinder um die Grillhütte herum Moos, um die Nester zu vervollständigen. Es entstanden schöne, individuelle Osternester und alle waren mit viel Freude dabei. Stolz trugen die Kinder ihre Nester nach Hause. Das Treffen war nicht nur eine wunderbare Gelegenheit, die Natur zu erleben und kreativ zu sein, sondern auch ein schöner Moment des Miteinanders in Gemeinschaft.

Wir danken allen Teilnehmern für ihr Kommen und freuen uns auf das nächste Treffen am 3. Mai.

Martina, Linn und Susanne.

Sammeln von Moos und Herstellung von Osternester Foto: L. R.
Fertige Osternester Foto: L. R.

Heuschrecken und Wanzen als Vertreter der Insekten

Bei unserem Treffen im Juli ging es um Insekten, vorrangig um Heuschrecken und Wanzen. Wir haben gelernt, dass man Heuschrecken in zwei Gruppen einteilen kann: die Langfühlerschrecken und die Kurzfühlerschrecken. Auf dem Weg in den Wald durften die Kinder 10 Heuschrecken suchen, finden und in die richtige Kategorie einordnen. Hierbei haben wir erkannt, dass bei den Langfühlerschrecken die Fühler gleich lang oder länger als die Körperlänge sind, während sie bei den Kurzfühlerschrecken deutlich kürzer sind.

Einordnung der Heuschrecken Foto: N.L.

Die Männchen finden ihre Weibchen durch die Geräusche, die die Langfühlerschrecken mit ihren Vorderflügeln, die Kurzfühlerschrecken meist mit Flügeln und Hinterbeinen erzeugen. Dieses mechanische Geräusch hat je nach Art ihren eigenen Klang und Rhythmus, der sich durchaus unterscheiden und erkennen lässt. Hier durften die Kinder sich als Heuschreckenpaar zusammenfinden, indem die Männchen mit Feilen, Kämmen und Deckeln von Einmachgläsern am Wegesrand saßen und ihren Rhythmus erklingen ließen. Die Weibchen fanden ihre Partner mit verbundenen Augen, indem sie auf die Geräusche hörten. Hier wurde auch bewusst, dass es die leisen Arten schwerer haben, ihre Weibchen anzulocken.

Nach einem stärkenden Snack haben wir gelernt, wie Wanzen essen. Sie pumpen ein Sekret in ihre Nahrung, das diese dann verflüssigt. Die Kinder durften mit Röhrchen selbst Wanze spielen und so verflüssigtes Obst als Nachtisch genießen.

Um den Wanzen noch näherzukommen, haben die Kinder sich in Gruppen zusammengefunden und per Geruchsmemory weitere zugehörige Wanzen gefunden. Wir haben gelernt, dass die Insekten 50 % unserer Artenvielfalt repräsentieren und deshalb ein immens wichtiger Teil unseres Ökosystems sind.

Zum Abschluss haben wir auf der Wiese mit Becherlupen nach Insekten gesucht, diese so gut es ging bestimmt und natürlich unversehrt wieder ausgesetzt.

Eine Langfühlerschrecke Foto: N.L.

Vielen Dank an Nora und Raphael, die ihr Amt nun an die neue Leitung übergeben haben.

Unser nächstes Treffen findet am 21. September statt. Gemeinsam mit dem NABU werden wir uns wieder am Clean Up Day beteiligen. Bis dahin wünschen wir Allen schöne Ferien!