Naturforscher

NAJU-Gruppe „Naturforscher“ Aktuelles


NAJU Treffen „Kreativtreff Frühling“ am 07. März 2026

Am Samstag, den 07. März, trafen sich die „NATURFORSCHER“ der Kinder- und Jugendgruppe vom NABU Hambrücken mit ihren Eltern zum „Kreativtreff Frühling“. Aus Weidenzweigen wurden zunächst Kränze geflochten, die dann als Rahmen für „Foto-Klick“-Aufnahmen genutzt wurden. Die Aufgabe war, den Frühling zu suchen, z.B. eine schöne Frühlingsblume, oder knospende Zweige, den Kranz drum herum zu legen, um sie dann zu fotografieren. Dabei wurde so einiges Schöne, das den Frühling anzeigt, entdeckt und bildlich festgehalten.

Anschließend flochten die Familien in ihre Kränze einen Boden ein, so dass ein Oster- bzw. Frühlingsnest entstand. Zum Schluss wurde das Nest noch mit Moos und z.T. mit Blumen dekoriert, so dass alle ein kleines Kunstwerk mit nach Hause nehmen konnten.

Schnell ging ein schöner Vormittag bei schönstem Frühlingswetter zu Ende und wir freuen uns schon auf den nächsten Termin, am 18. April 2026, wo die jungen Naturforscher, ohne ihre Eltern, dabei sein werden. Auch Kinder, die noch nicht dabei waren, sind herzlich willkommen.

Linn, Susanne, Martina

Herstellung von „Frühlings-Kränzen“ Foto: L.R.
Frühlings-Kranz und Infomaterial Foto: L.R.

Weihnachtsgestecke aus Naturmaterialien herstellen

Am 29.11.25 fand, für dieses Jahr, unser letztes Treffen der NAJU „Naturforscher“ in Hambrücken statt. Nach der Begrüßung zogen wir los, um Naturschätze für unsere Adventsgestecke und Adventskränze im Wald zu sammeln. Wir fanden Eicheln und Eichelhütchen, Moos und wunderbare Baumpilze sowie schöne Zweige und Zapfen. Douglasie- und verschieden Beerenzweige standen ebenfalls zur Verfügung. Daraus entstanden „Waldgärtchen“, Gestecke mit Kerzen und weihnachtliche Kränze. Alle waren mit viel Freude und Kreativität bei der Arbeit, so dass wunderschöne Objekte entstanden sind, die mit nach Hause genommen werden durften.

Im Wald gesammelte Naturschätze Foto: L.R.
Gesteck aus den im Wald gesammelten Naturschätzen Foto: L.R.

Im Anschluss an diesen handwerklichen Teil, ging es mit verschiedenen Spielen weiter. Da wurde uns wieder richtig warm. Beim „Eichhörnchenspiel“, bei „Eule und Krähe“ oder beim „Kuhstall“ hatten alle viel Spaß. Beim Zapfenzielwurf konnte die Geschicklichkeit erprobt werden und beim Spiel, wie die Tiere sich auf den Winter vorbereiten, wurde Wissen vermittelt, welche Überwinterungsstrategien es bei Tieren gibt. Auch da wurde uns beim Rennen noch einmal richtig warm.

Schnell ging ein schöner Vormittag zu Ende und wir freuen uns auf ein Wiedersehen im neuen Jahr.

Herzliche Grüße von Linn, Susanne und Martina.

Die hergestellten Adventsgestecke und Adventskränze Foto: L.R.

NAJU-Gruppe „Naturforscher“ bei der Walderkundung

Am 05.07.2025 traf sich die NAJU-Gruppe „Naturforscher“ aus Hambrücken, um die kleinen Tiere des Waldes näher kennenzulernen. Nach einer Stärkung an unserem Waldplatz ging es ans Suchen, Forschen und Entdecken. Mit viel Eifer und großem Interesse machten sich die Kinder auf, um die Bodentiere genauer zu erforschen. Ausgestattet mit Becherlupen fanden sie viel Interessantes, wie zum Beispiel Waldgrillen, Waldschaben, Tausendfüßler, Asseln, Steinläufer, einen Nachtschmetterling, sowie weitere Insekten des Waldes. Auch Spinnen wurden entdeckt, sowie Käfer- und Fliegenlarven. Nach vorsichtigem Betrachten und Bestimmen mit Hilfe von Bestimmungsliteratur wurden die Tiere wieder in die Natur entlassen.

Auch das freie Spiel kam nicht zu kurz. Im Anschluss an die Forschereinheit hatten alle die Möglichkeit zum Verweilen im Wald. Eine Hütte wurde gebaut, Kontakte geknüpft, oder weiter geforscht. Viel zu schnell ging die Zeit vorüber und wir mussten uns wieder auf den Heimweg machen.

Bestimmung von Waldbewohner Foto: L.R.

Beim Rückweg hatten die Kinder die Möglichkeit, mit einem „Spiegelgang“ den Wald aus einer anderen Perspektive zu erleben. Dabei wird ein Spiegel so am Gesicht angelegt, dass man bei waagerechter Ausrichtung des Spiegels den Weg, oder nach oben die Baumkronen sehen kann. Hält man den Spiegel senkrecht auf dem Nasenrücken, sieht man den Wald rechts oder links des Weges. Durch diesen Perspektivwechsel ist es möglich, den Wald auf eine andere Art und Weise wahrzunehmen, da die Sicht durch den Spiegel „begrenzt“ wird.

Bauen einer Hütte im Wald Foto: L.R.

Unser nächstes Treffen wird nach den Sommerferien am 20.09.2025 stattfinden. An dem Tag nimmt die NAJU Gruppe „Naturforscher“ am „Cleanup Day“ der Gemeinde Hambrücken teil. Wir freuen uns über jede helfende Hand!

Wir wünschen euch schöne Ferien!

Susanne, Linn und Martina

Suchen, forschen und entdecken im Wald Foto: L.R.

Osternester basteln

Am Samstag, den 22. März, fand bei der Grillhütte in Hambrücken das erste Treffen der NAJU in diesem Jahr statt. Zahlreiche Eltern versammelten sich mit ihren Kindern, um gemeinsam kreative Osternester zu gestalten. Mit viel handwerklichem Geschick wurden Weidenzweige, Birkenreisig, Ginster, Moos und weiteres Naturmaterial, welches um die Grillhütte gesammelt wurde, verarbeitet.

Basteln von Osternester Foto L. R.

Das engagierte Team der NAJU stand den Familien während des gesamten Prozesses unterstützend zur Seite. Es wurde viel gelacht, geflochten und gebogen, um aus den Zweigen ein Nest zu gestalten. Zum Abschluss sammelten die Kinder um die Grillhütte herum Moos, um die Nester zu vervollständigen. Es entstanden schöne, individuelle Osternester und alle waren mit viel Freude dabei. Stolz trugen die Kinder ihre Nester nach Hause. Das Treffen war nicht nur eine wunderbare Gelegenheit, die Natur zu erleben und kreativ zu sein, sondern auch ein schöner Moment des Miteinanders in Gemeinschaft.

Wir danken allen Teilnehmern für ihr Kommen und freuen uns auf das nächste Treffen am 3. Mai.

Martina, Linn und Susanne.

Sammeln von Moos und Herstellung von Osternester Foto: L. R.
Fertige Osternester Foto: L. R.

Heuschrecken und Wanzen als Vertreter der Insekten

Bei unserem Treffen im Juli ging es um Insekten, vorrangig um Heuschrecken und Wanzen. Wir haben gelernt, dass man Heuschrecken in zwei Gruppen einteilen kann: die Langfühlerschrecken und die Kurzfühlerschrecken. Auf dem Weg in den Wald durften die Kinder 10 Heuschrecken suchen, finden und in die richtige Kategorie einordnen. Hierbei haben wir erkannt, dass bei den Langfühlerschrecken die Fühler gleich lang oder länger als die Körperlänge sind, während sie bei den Kurzfühlerschrecken deutlich kürzer sind.

Einordnung der Heuschrecken Foto: N.L.

Die Männchen finden ihre Weibchen durch die Geräusche, die die Langfühlerschrecken mit ihren Vorderflügeln, die Kurzfühlerschrecken meist mit Flügeln und Hinterbeinen erzeugen. Dieses mechanische Geräusch hat je nach Art ihren eigenen Klang und Rhythmus, der sich durchaus unterscheiden und erkennen lässt. Hier durften die Kinder sich als Heuschreckenpaar zusammenfinden, indem die Männchen mit Feilen, Kämmen und Deckeln von Einmachgläsern am Wegesrand saßen und ihren Rhythmus erklingen ließen. Die Weibchen fanden ihre Partner mit verbundenen Augen, indem sie auf die Geräusche hörten. Hier wurde auch bewusst, dass es die leisen Arten schwerer haben, ihre Weibchen anzulocken.

Nach einem stärkenden Snack haben wir gelernt, wie Wanzen essen. Sie pumpen ein Sekret in ihre Nahrung, das diese dann verflüssigt. Die Kinder durften mit Röhrchen selbst Wanze spielen und so verflüssigtes Obst als Nachtisch genießen.

Um den Wanzen noch näherzukommen, haben die Kinder sich in Gruppen zusammengefunden und per Geruchsmemory weitere zugehörige Wanzen gefunden. Wir haben gelernt, dass die Insekten 50 % unserer Artenvielfalt repräsentieren und deshalb ein immens wichtiger Teil unseres Ökosystems sind.

Zum Abschluss haben wir auf der Wiese mit Becherlupen nach Insekten gesucht, diese so gut es ging bestimmt und natürlich unversehrt wieder ausgesetzt.

Eine Langfühlerschrecke Foto: N.L.

Vielen Dank an Nora und Raphael, die ihr Amt nun an die neue Leitung übergeben haben.

Unser nächstes Treffen findet am 21. September statt. Gemeinsam mit dem NABU werden wir uns wieder am Clean Up Day beteiligen. Bis dahin wünschen wir Allen schöne Ferien!

 


Der Igel – Tier des Jahres 2024

Diesmal hatten wir Unterstützung von Simone Hambsch. Sie kümmert sich ehrenamtlich um Igel und hat somit einiges Wissen über die kleinen, stacheligen Tiere.  Wir freuen uns sehr, dass sie sich die Zeit genommen hat ihr Wissen zum Tier des Jahres mit uns zu teilen.   

Wir sind begeistert von dem großen Interesse

Simone hat uns spannende Details vom Igel beigebracht. Er hat bis zu 8000 Stacheln, die er alle einzeln bewegen kann. Er hat beeindruckende Krallen, woran man seine Verwandtschaft mit dem Maulwurf erkennen kann.  Er rollt sich bei Gefahr zusammen und wartet einfach ab. Das hilft ihm bei den meisten Angreifern. Nur die Eule, der Dachs und der Fuchs schaffen es, den Igel aufzurollen.

Leider hat diese Strategie besonders beim Rasenmähen oft ein tragisches Ende für den Igel. Die scharfen Klingen verletzten den Igel, der sich vor Schreck zusammenrollt.

Außerdem hat uns Simone aufgeklärt, dass der Igel am liebsten Insekten und kleinere, tote, Tiere frisst. Der Regenwurm und die Schnecke sind für den Igel eher gesundheitsschädlich. Sie übertragen Parasiten und sorgen für Verdauungsprobleme. Da aber die Käfer immer seltener werden, beleiben einem hungrigen Igel kaum Alternativen.  Einen hungernden Igel erkennt man übrigens an einem Kick im Nacken.

Damit auch wir etwas für hungrige Igel tun können, haben die Kinder anschließend gemeinsam mit ihren Eltern Futterhäuser gebaut. Es wurde gesägt, gebohrt, geschraubt und gehämmert. So entstand eine Vielzahl an Futterhäuser für den heimischen Garten. Außerdem wurde ein allgemeines Haus gebaut, dass wir der Waldgruppe des St. Martin Kindergartens hinterlassen haben.

Hier entstehen Igelfutterhäuser

Wer mehr tun möchte kann bei dem Gemeinschaftsprojekt „Deutschland sucht Igel und Maulwurf“ der Deutschen Wildtier Stiftung, der Plattform NABU|naturgucker, des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung, der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e. V., des NABU-Bundesverbands und des Landesbunds für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) mitmachen. Ziel ist es, ein langfristiges Monitoring zu Verbreitung und Vorkommen von Igel und Maulwurf in Deutschland zu etablieren.

Wer ein verwundet Igel findet kann sich gern an Ronjas Traum Igelhilfe wenden.

Die NAJU Gruppe trifft sich am 22.06. wieder. Anmeldungen und weitere Infos unter naju@nabu-hambruecken.de


Wir suchen Verstärkung!

Werde unser neue Teamer!

Du bist gern draußen und kennst dich dort auch mit der Tier-  und Pflanzenwelt aus? Du möchtest deine Begeisterung für die Natur an die nächste Generation weitergeben? Dann komm doch zu uns! Wir suchen Unterstützung für unser Team.

Die NAJU Gruppe trifft sich einmal im Monat und nimmt auch gern an anderen, passenden, Aktionen der Gemeinde oder des NABU teil.

Die Kinder sind zwischen 5 und 11 Jahren alt. Die Themen der Treffen besprechen wir gemeinsam und sind angepasst an die jeweilige Jahreszeit. Wir haben immer eine Mischung von Spielen, Input und Experimente, um den Forschersinn der Kinder zu fördern.

Wir, das sind Raphael Brenner, Erzieher in Ausbildung und Insekten Scout und Nora Leipner, Waldpädagogin und Leitung eines Waldkindergartens.

Wenn du dich angesprochen fühlst, melde dich gern unter naju@nabu-hambruecken.de

Solltest du dir noch nicht sichersein, komm gern einfach mal mit uns mit


Auf der Spur des Frühlings…

Diesmal sollten die NAJU Kinder den Frühling suchen und erkennen. Bei bereits sommerhaften Temperaturen haben wir uns auf den Weg gemacht, um herauszufinden woran man denn den Frühling gut erkennt.

Die Kinder wussten wieder schon so einiges  von  ganz allein: Der Frühling zeigt sich am frischen Grün der Pflanzen und die Wildbienen sind wieder aktiv. Die Käfer fliegen umher, besonders der Maikäfer ist schon gut zu beobachten und macht sich an manchen lauen Abenden in Massen auf den Weg.

Zum Einstellen der Sinne, haben wir zunächst die Augen etwas entlastet und mir Hilfe von kleinen Gegenständen aus der Natur hat jeder ein Partner allein durch fühlen mit den Händen gesucht und gefunden. Anschließend wurde man blind, als Kamera, einen bestimmten Ort im Wald geführt. Dort wurde die Kamera ausgelöst,  das blinde Kind durfte die Augenbinde kurz lüften, anschließend ging es wieder blind zum Ausgangspunkt. Die Aufgabe war es, den Ort des Fotos wieder zu finden.  Gar nicht so einfach, da die führenden Kinder auch gute Ideen hatten, ihre „Kamera“ an der Nase herumzuführen.

Ein entspannter Spaziergang durch den Wald

Danach haben wir ein Spaziergang durch den Wald gemacht – gemütlich und langsam – nur so kann man auch wirklich Frühlingszeichen entdecken: Angeknabberte Blätter, langesame Käfer am Boden, Losung (Kot der Tiere), Fraßspuren auf Ästen.

Besonders hat uns gefreut, dass wir auch ein Ölkäfer gesehen haben. Um dieses Tier sind grade so einige unschöne Gerüchte im Umlauf. Ein tolles Insekt, dass man lieber nicht essen sollte – aber wer isst schon Käfer im Wald? Außerdem sollte er auf keinen Fall gequetscht werden, da sonst dein giftiges Öl austritt, das zu Hautausschlägen führen kann. Aber auch das sollte man mit keinem Tier machen, da dies tödlich endet.

ein männlicher Ölkäfer – gut an den geknickten Fühlern zu erkennen

Ein nicht zu übersehendes Zeichen für den Frühling sind die vielen Frühblüher, von denen viele auch sehr schmackhaft sind: Gundermann, Taubnessel, Bärlauch, Schaumkraut und viele mehr. Diese haben die Kinder auf Klebekarten zu zauberhaften Kunstwerken verwandelt.

Den Frühling auf klebenden Karten eingefangen

Allerdings sind nun auch die Zecken wieder vermehrt unterwegs – daher ist es wichtig, sich nach jedem Waldspaziergang gründlich zu untersuchen und die Zecken schnellstmöglich zu entfernen.

Unser nächstes Treffen findet am Samstag, den 18.05. statt. Gern nehmen wir Anmeldungen unter naju@nabu-hambruecken.de an.


Ostern im Wald

Bei unserem Treffen im März drehte sich alles um die anstehenden Osterfeiertage. Zunächst haben wir hartgekochte Eier mit Naturfarben aus Zwiebeln- und Avocadoschalen gefärbt. Die Eier wurden dafür zuvor entweder in Zwiebelnetze eingepackt oder es wurden schöne Blätter mit alten Strumpfhosen an ihnen befestigt. So legten wir die Eier in den Farbsud und erhielten nach einiger Einwirkzeit bunte Eier mit schönen Mustern.

Für ihre Ostereier durften die Kinder ein eigenes Osternest gestalten. Die Grundlage bildete ein Drahtgestell, welches mit Wollresten und Filz ausgekleidet  wurde. Auch Naturmaterialien wie Gräser oder Moos wurden direkt vor Ort gesammelt und eingewebt. So entstanden lauter individuell gestaltete Nester, in denen die Kinder ihre gefärbten Eier nach Hause transportiert konnten.

Aufgelockert wurde das Ganze durch eine Runde Waldbingo.  Jedes Kind erhielt einen Eierkarton sowie eine Bingokarte mit zehn Dingen, die im Wald zu finden sind. Nun ging es darum, möglichst viele dieser Dinge zu finden und den eigenen Eierkarton schnellstmöglich zu füllen. Nach einer gewissen Zeit verglichen wir unsere Funde: Während Moos und Blätter in jedem Eierkarton ihren Platz gefunden hatten, waren Federn und Schneckenhäuser schon deutlich seltener und nur mit geübtem Auge zu entdecken. Eicheln konnten wir aufgrund der fehlenden Eichen an unserem Waldplatz nicht finden.

Wir wünschen alle frohe Ostern und freuen uns, euch an unserem nächsten Treffen am 13. April von 10 bis 13 Uhr zu sehen.

Wer dabei sein möchte, schickt bitte bis zum 10. April eine kurze Mail an naju@nabu-hambruecken.de. Wir freuen uns auf euch!