NAJU

Die NAJU ist die Jugendorganisation des Naturschutzbundes Deutschland. Mit mehr als 90.000 Mitgliedern im Alter von 6 bis 27 Jahren ist sie einer der größten Jugendumweltverbände der Bundesrepublik Deutschland.

In der NAJU engagieren sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für den Schutz von Natur und Umwelt. Die NAJU bietet ein breit gefächertes Angebot von Umwelt- und Naturschutzaktivitäten an.

In unserer Ortsgruppen Hambrücken sind wir vor allem im praktischen Naturschutz aktiv: Wir schützen und erkunden z.B. Vögel, Fledermäuse und Insekten, kümmern uns um Streuobstwiesen, pflanzen Bäume und ernten Obst sowie vieles mehr.

Unsere NAJU-Gruppen:

NAJU-Gruppe „Naturforscher“
„Naturforscher“

NAJU-Gruppe „Wolfsrudel“
„Wolfsrudel“


Ankündigung NAJU-Gruppenstunde: Die Wiese- Heimat vieler Pflanzen und Tiere

Unsere nächste Gruppenstunde am Samstag, 16.05.2015, führt uns wieder einmal in die Saalbachniederung, unser Thema wird an diesem Vormittag der“ Lebensraum Wiese“ sein.

Wiesen gehören zu unserer Kulturlandschaft wie Wald und Felder. Sie erfreuen unser Auge nicht nur durch ihre Blütenpracht sondern gehören auch zu den artenreichsten Biotopen überhaupt. Meistens offenbart sich ihre Artenvielfalt erst auf den 2. Blick und dafür möchten wir uns an diesem Vormittag Zeit nehmen.

Für alle Sinne ist wieder einmal etwas dabei und auch das Schmecken soll nicht zu kurz kommen. Zum Vesper gibt es einen leckeren, selbst zubereiteten Wildkräuterquark und Butterbrote.

Wir treffen uns mit den Fahrrädern um 10.00 Uhr am Hundeplatz und sind um 13.oo Uhr wieder zurück. Die Kinder benötigen wettergemäße Kleidung und ausreichend Getränke für den Vormittag. Für das Essen sorgen wir.

Um besser planen zu können bitten wir um eine kurze Anmeldung per Mail oder Telefon.

Mail: mail@nabu-hambruecken.com

Telefon: 07255/ 3970411 (Lore Breuer)

Für unsere Gruppenstunden erheben wir einen Unkostenbeitrag in Höhe von 3,00 Euro, NABU- und NAJU- Mitglieder sind natürlich frei.

Viele Grüße und bis bald

Das NAJU- Team


Die Kinder NAJU- Gruppe wieder im Einsatz!

Bild1In unserer letzten Gruppenstunde am Samstag, 18.04.2015, konnten wir eines unserer Ziele, den Naturschutz, ganz praktisch umsetzen: 14 tatkräftige Kinder unserer NAJU- Gruppe hatten sich um 10.00 Uhr an der Grillhütte eingefunden, um in der Umgebung Müll zu sammeln.

In einem einführenden Gespräch schauten wir uns zunächst einen Teil des Mülls an, der bei uns täglich anfällt und entweder weiter verwertet oder entsorgt wird. Hier kannten sich einige Kinder schon richtig gut aus und wir stellten fest: egal, was mit dem ganzen Müll geschieht, der „beste“ Müll ist der, der erst gar nicht produziert wird. Das wir als Verbraucher hier entscheidend mitwirken können, wird anhand der vielen Plastiktüten deutlich, die täglich an den Kassen der Geschäfte ausgeteilt werden. Wussten sie, dass in der Minute 10.000 Tüten verbraucht werden und man mit ihnen 46-mal den Äquator umrunden kann, wenn sie aneinander gelegt werden. Dabei wird eine Plastiktüte im Schnitt nur 25 Minuten genutzt, aber 260 Mio. Liter Erdöl verbraucht. Und es dauert mehrere 100 Jahre, bis sie verrotten.

Im Anschluss daran konnte es losgehen: Zunächst gingen wir zum Dachs- und Fuchsbau im nahe gelegenen Wald, dort hatte Marvin im Dezember die Idee, Müll zu sammeln. Hier lagen natürlich noch der verrostete Blechkanister und der Plastikmüll. Weiter ging es auf dem Weg am Wald entlang Richtung Hundeplatz, wobei wir rechts und links den Grünstreifen entlang des Weges säuberten. In einem Seitenweg machten wir dann eine erstaunliche Entdeckung, hier hatte jemand eine große Menge Verpackungsfolien und ein großes Metallgestell entsorgt. Die Kinder hätten am liebsten alles gleich mitgenommen, aber die Menge und vor allem das Gewicht überschritten doch unsere Transportmöglichkeiten. Wir werden im Rathaus Bescheid geben, dass der Müllhaufen abtransportiert werden kann.

Danach machten wir uns auf den Weg zum Vogelparkspielplatz, unterwegs sammelten wir vor allem Plastikmüll und Papiertaschentücher vom Wegesrand. In der Nähe des Spielplatzes lohnte sich vor allem unser Einsatz: Plastik, Pappe, Glasflaschen, Glassplitter, Taschentücher, Metallgestänge, eine große Plane, alles wurde von den fleißigen Helfern eingesammelt. Zum Glück hatte uns der Bauhof 10 Müllzangen ausgeliehen, so ging die Arbeit doch etwas einfacher von der Hand.Bild2

Durch den Wald zurück ging es wieder zur Grillhütte, hier hatte jeder die Möglichkeit, eine NABU- Stofftasche individuell mit einem eigenen Motiv zu gestalten. Stofftaschen sind ökologisch zwar auch nicht ganz einwandfrei, es können damit aber viele Plastiktüten eingespart werden.

Zum Abschluss gab es zur Stärkung für alle fleißigen Helfer Grillwürstchen im Weck, alle hatten mittlerweile Hunger bekommen und freuten sich über das gemeinsame Essen.

Bild3Wir danken allen Kindern für diesen erfolgreichen Einsatz, wir finden es klasse, wenn wir uns zusammen für die Natur engagieren. Daran können sich alle, die ihren Müll achtlos liegen lassen oder wegwerfen, mal ein Beispiel nehmen. Danken möchten wir auch Anna Rikeit aus Graben- Neudorf, sie ist seit kurzem NABU- Mitglied und hat uns nun schon zum 2. Mal unterstützt.

Viele sonnige Frühlingsgrüße

Das NAJU- Team


NAJU-Hambrücken – „Die Waldohreulen“ – Wir feiern Geburtstag!

NAJU TastsinnAm Samstag, 21.03.2015, konnten wir 17 interessierte „Naturforscher“ zu einer neuen Gruppenstunde begrüßen, die heimische Vogelwelt stand auch dieses Mal im Mittelpunkt unseres Angebotes. Im Frühling, wenn die Natur zu neuem Leben erwacht, erfreuen uns die Vögel mit ihrem Gesang. Aber, warum sind sie für uns so wichtig? Vögel tragen auf vielfältige Weise zum ökologischen Gleichgewicht bei, sie fressen z.B. schädliche Insekten und sind für die Samenverbreitung unverzichtbar. Wir freuen uns, wenn wir heimische Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten können, denn viele Vogelarten werden immer seltener und drohen auszusterbeNAJU Nestbaun. Wussten sie, dass etwa 44% der 254 in Deutschland brütenden Vogelarten auf der „Roten Liste“ stehen?

Zur Einstimmung in unser Thema hatten die Kinder zunächst Gelegenheit, ihren Tastsinn zu erproben: Mit verbundenen Augen ging es an einem Seil entlang durch den Wald, dabei galt es an jedem Baum verschiedene Materialien zu erspüren. Sie erkannten sehr schnell, dass es sich bei Zweigen, Wurzeln, trockenem Gras und Stroh, Moos, Federn, Blätter und Schafwolle um Nistmaterial handelt, das die Vögel zum Nestbau verwenden.
NAJU SchatzkisteAnhand unserer mitgebrachten Nester konnten sie sich ein Bild davon machen, wie unterschiedlich und kunstvoll ein Nest gebaut sein kann. Erstaunlich, dass meist für jede Brut ein neues Nest gebaut wird, naja mit Ausnahme von einem sonderbaren Vogel, der sich nicht die Mühe macht und die Aufzucht seiner Jungen lieber den anderen überlässt. Das Brutverhalten des Kuckucks löste bei den meisten doch großes Erstaunen aus.
Danach ging es ganz praktisch weiter, jedes Kind konnte sich im Wald nach Nistmaterial umschauen und sein eigenes Nest bauen, was sich zunächst als gar nicht so leicht herausstellte. Denn Schnur, Messer oder andere Hilfsmittel standen leider nicht zur Verfügung. Aber die meisten haben es geschafft und zum Abschluss unserer Aktion hatte jeder Gelegenheit, sein individuelles Nest vorzustellen. So gab es z.B. ein Wellness- Nest, ein Nest mit eingebauter Kuckuckabwehr,…NAJU Geburtstagsfeier
Beim Sammeln vom Nistmaterial wurde auch eine „mysteriöse“ Schatzkiste gesichtet, deren Tarnung den forschenden Blicken nicht standhielt. Wir brachten sie in unsere Mitte und beim „Geizhalsspiel“ wurde endlich ihr Geheimnis gelüftet: Sie enthielt einen Geburtstagskuchen und in gemütlicher Runde feierten wir dann den 1. Geburtstag unserer NAJU- Gruppe. Wir ließen das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren und überlegten im Anschluss das Thema für die nächste Gruppenstunde. Auf Wunsch der Kinder werden wir im April den Wald vom Müll befreien, nähere Infos folgen noch.
Wir wünschen allen Freunden von NAJU und NABU ein frohes Osterfest und erholsame Ferien.
Das NAJU- Team

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Der NABU Hambrücken freut sich riesig eine so aktive und engagierte NAJU-Gruppe zu haben. Ein großes Lob für die vielen guten Ideen und spannenden Aktionen, die Ihr gemeinsam mit den Kindern erlebt. Wir hoffen, dass noch viele weitere Jahre folgen werden.

Herzlichen Glückwunsch zu eurem ersten Geburtstag !!

Herzlichen Glückwunsch Zum Geburtstag, Kuchen, Kerze


Nächste NAJU Gruppenstunde: Winter ade !

Am Samstag, 21.03.2015, findet unsere nächste Gruppenstunde statt und an diesem Vormittag haben wir etwas zu feiern: Unsere NAJU- Gruppe besteht nun ein Jahr!

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, Ideen der Kinder greifen wir gerne auf.

Darüber hinaus beschäftigen uns noch einmal mit dem Brutverhalten der heimischen Vögel. Während wir im vergangenen Monat einige Höhlenbrüter kennen gelernt haben, stehen an diesem Vormittag die Vögel im Vordergrund, die ihre Nester z.B. in Bodennähe oder in einer Hecke bauen. Jedes Kind hat u.a. die Gelegenheit, es den Vögeln gleich zu tun und sein „eigenes“ Nest zu bauen.

Und wir sind gespannt, ob wir schon die ersten Frühlingsboten entdecken können.

Wir treffen uns um 9.30 Uhr an der Grillhütte und sind bis 12.00 Uhr im nahe gelegenen Wald.

Um besser planen zu können, bitten wir um eine kurze Anmeldung per Mail oder Telefon.

Telefon: 07255/ 3970411 (Lore Breuer)

Für unsere Gruppenstunden erheben wir einen Unkostenbeitrag von 3,00 Euro pro Veranstaltung, NABU- Mitglieder sind natürlich frei.

Und hier die nächsten Termine: 18.04., 16.05., 20.06.2015, alles weitere geben wir rechtzeitig bekannt.

Zum Abschluss haben wir noch eine Bitte in eigener Sache: Wir starten wieder eine Handy- Sammelaktion und freuen uns, wenn sie uns ihre ausgedienten Geräte zur Verfügung stellen. Wir ermöglichen so eine umweltgerechte Entsorgung und wertvolle Ressourcen werden geschont. Für jedes Handy erhält die NAJU- Gruppe 1,00 Euro, mit dem erzielten Erlös können wir wieder interessantes Material für unsere Kinder anschaffen. Vielleicht findet sich ja auch das eine oder andere Gerät in ihrem Freundeskreis, wir sind gespannt, wieviel bei der nächsten Gruppenstunde zusammen kommt. Vielen Dank!

Viele sonnige Frühlingsgrüße wünscht das

NAJU- Team


Hausputz für Meise, Kleiber und Co

IMG_2514Am Samstag, 21.02.2015, stand unsere Gruppenstunde ganz im Zeichen des Vogelschutzes, 7 interessierte „Naturforscher“ nutzten die Gelegenheit, mit Herrn Werner Debatin vom NABU Hambrücken einen Teil der rund 80 Nistkästen zu säubern. Zu Beginn unserer Reinigungsaktion erklärte uns Herr Debatin, warum der NABU so viele Nistkästen im Wald entlang der Saalbachniederung unterhält und warum es wichtig ist, sie regelmäßig einmal im Jahr zu säubern: Zum einen werden dadurch insektenfressende Singvögel zum Verweilen und Brüten in den Wald gelockt, damit sie sich und die Brut auch mit Schadinsekten ernähren. Zum anderen enthalten alte Nester Parasiten, die die Vogelbrut befallen könnten. Außerdem bauen sich die Vögel jedes Jahr ein neues Nest, dafür brauchen sie Platz.

Nach einer kurzen Einführung ging es dann in den Wald und an die Arbeit, bei jedem Kasten waren die Kinder immer wieder gespannt, was wir wohl beim Reinigen vorfinden würden. Wir entdeckten die Nester von Blaumeise und Kohlmeise und konnten anhand des verwendeten Nistmaterials die ehemaligen Bewohner bestimmen. Wussten sie, dass Blaumeisen z.B. viele Tierhaare zum Auspolstern mit einarbeiten? Als Besonderheit entnahm Herr Debatin aus einem Kasten gleich 2 Nester, die von verschiedenen Vögeln übereinander gebaut wurden.

In einem anderen Kasten sahen wir die Spuren eines weiteren Waldbewohners, der Haselmaus, eigentlich schade, dass sie schon ausgezogen war. Wir hätten sie gerne einmal aus der Nähe betrachtet. Unweit davon hingen auch einige Fledermauskästen, über die Herr Debatin ebenso viel Interessantes zu berichten wusste.

Auf unserem Weg durch den Wald nahmen die Kinder immer wieder die mitgebrachte Fachliteratur zur Hand, wobei das Buch von Herrn Debatin unsere Eindrücke noch verstärkte. Es waren hierbei nicht nur die Vögel zu sehen, sondern mit dem TING- Stift auch die entsprechenden Vogelstimmen zu hören. Beim Ruf der Kohlmeise aus dem Stift antworteten gleich 3 Kohlmeisen aus dem Wald!

Während unserer Aktion beließen wir es aber nicht nur mit dem Reinigen der Kästen, wir hängten auch unseren mitgebrachten „NAJU- Nistkasten“ auf. Mit den Namen aller Kinder versehen fanden wir einen schönen Platz am Stamm einer Buche. Wir sind gespannt, ob er bei den Vögeln auch Anklang findet und werden im Laufe des Jahres schauen, ob der Erstbezug geglückt ist.

Als weitere Besonderheit fanden wir noch das Nest des Halsbandfliegenschnäppers und eine natürliche Bruthöhle eines Buntspechtes.

IMG_2599Zum Abschluss unseres Waldspaziergangs bestimmte Herr Debatin unsere mitgebrachten Nester verschiedener Heckenbrüter und ließ dazu die Stimmen der jeweiligen Vögel hören.

Das war ein spannender Vormittag, die 2 Stunden vergingen wie im Flug und die Kinder waren mit großem Interesse und Arbeitseifer bei der Sache. Im nächsten Jahr dürfen wir selbst einen Teil der Reinigung übernehmen, wir freuen uns jetzt schon über die neue Aufgabe für unsere NAJU- Gruppe.

Wir danken Herrn Debatin für seine Zeit und die vielen interessanten Eindrücke, die er uns kindgemäß vermitteln konnte. Aufschlussreich konnte er alle Fragen der Kinder beantworten und mit seinen eigenen Erlebnissen brachte er nicht nur die Kinder zum Staunen und zum Schmunzeln.

In unserer nächsten Gruppenstunde am Samstag, 21.03.2015, haben wir allen Grund zu feiern: unsere NAJU- Gruppe besteht dann 1 Jahr. Wie wir diesen Vormittag gestalten erfahren sie in unserem nächsten Bericht, bis dahin viele Grüße

Das NAJU- Team


Nächste NAJU Gruppenstunde: Hausputz für Meise, Kleiber& Co

IMG_2101In unserer nächsten Gruppenstunde am Samstag, 21.02.2015, steht der Vogelschutz im Mittelpunkt und wir haben dazu  folgende Aktion geplant:

Wir helfen Herrn Werner Debatin bei der Reinigung der Vogelkästen vom NABU Hambrücken. Sie wurden von Mitgliedern des NABU in dem Waldstück aufgehängt, , das an die Saalbachniederung angrenzt, jedes Jahr werden sie von ihnen auch gesäubert und instand gehalten.

Um 9.30 Uhr treffen wir uns mit den Fahrrädern vor der Saalbachniederung (hinter der Eisenbahnbrücke) und fahren gemeinsam mit Herrn Debatin in den nahe gelegenen Wald. Dabei kann uns er uns als Vogelexperte sicher auch viel Interessantes über die ehemaligen Bewohner erzählen. Denn z.B. anhand des verwendeten Nestmaterials ist zu erkennen, welcher heimische Vogel in den einzelnen Vogelkästen gebrütet hat.

Wir haben für unsere Aktivität 2 Stunden eingeplant und sind um 11.30 Uhr wieder zurück am ausgemachten Treffpunkt.

Teilnehmen können wie immer 15 Kinder im Alter von 5-10 Jahren, wir freuen uns über eine kurze Anmeldung per Telefon oder per Mail.

Telefon: 07255/3970411 (Lore Breuer)

Mail: mail@nabu-hambruecken.com

Interessantes zur NABU und zur NAJU Hambrücken finden sie auf unserer Homepage www.nabu-hambruecken.de

Viele Grüße und eine schöne Fasenacht wünscht

Das NAJU- Team


Feuer – ein faszinierendes Element

IMG_1976Am Samstag, 24.01.2015 trafen sich 15 interessierte Kinder zu unserer 1. Gruppenstunde im neuen Jahr, unser Thema: „Feuer“.
Feuer und Brände gibt es schon fast seit der Entstehung der Erde. Ausgelöst z.B. durch einen Blitz oder einen Vulkanausbruch konnten immer wieder zerstörende Flächen- und Waldbrände entstehen. Die Menschen haben im Laufe der Zeit gelernt, sich das Feuer zunutze zu machen. Schätzungsweise vor ca. 1,8 Mio. Jahren waren die Menschen in der Lage, „Wildfeuer“ zu beherrschen und zu kontrollieren. Selbst entzünden konnten sie es aber noch nicht. Dies geschah vor ca. 32.000 Jahren, mit Hilfe eines Feuersteins und eines pyrithaltigen Gesteines erzeugten sie Funken, um ein Feuer zu entfachen. Neben dem Funken schlagen war die Reibung auch eine wirksame Methode, um Feuer zu machen.
Nach einem einführenden Gespräch über die Entstehung des Feuers und dem richtigen IMG_2011Umgang gingen wir zunächst auf die mitgebrachten Materialien ein, dann hatten alle Kinder die Möglichkeit, in Kleingruppen ein Feuer zu entzünden. Neben der „alten“ Methode mit Schlageisen und Feuerstein konnten sie auch „moderne“ Feuerstarter einsetzen. Es kostete schon etwas Zeit, mit dem Schlagen von Funken ein Feuer in Gang zu bringen, aber jede Gruppe hat es geschafft.
Die nächste Aufgabe war, das Feuer in der Grillstelle zu entzünden, einige Kinder hatten die erfolgreiche Idee, ihr brennendes Material dafür zu nutzen. So kam das Feuer hier schnell in Gang und das Holz konnte aufgelegt werden. Und jetzt war Bewegung angesagt:
Mit einsetzender Dämmerung machten wir einen kleinen Spaziergang und entsprechend unserem Thema konnte jedes Kind mit einer brennenden Fackel den Wald erleben, wir hörten den Ruf einer Amsel, das Knistern der Fackeln, … und bemerkten wie es langsam dunkel wurde. Für die Kinder war dies eine tolle Erfahrung, viel zu selten haben die meisten dazu die Gelegenheit.
IMG_2019Zurück am Grillplatz war unser Feuer nun groß genug, um uns wieder aufzuwärmen und unser Stockbrot zu backen. Einfach köstlich, das frische, warme Brot hat allen Kindern so gut geschmeckt, dass wir mit dem Schneiden des Teiges kaum nachkamen. Die Kinder waren mit Leib und Seele dabei, „Feuer machen ist echt cool!“

Wir freuen uns auf unser nächstes Treffen am 21.02.2015.
Danke an die Gemeinde Hambrücken, dass wir für unsere Aktionen auch das Gelände der Grillhütte nutzen dürfen.
Das NAJU- Team


Es wird Winter …

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, können wir Menschen uns mühelos mit der entsprechenden Kleidung und wärmender Heizung auf die kältere Jahreszeit einstellen. Aber, was machen die Tiere in der freien Natur, wenn es Winter wird? Woran merken sie, dass sie sich „umstellen“ müssen, wie verbringen sie die kalten Monate? Diesen Fragen sind wir in unserer letzten Gruppenstunde am Samstag, 13.12.2014, auf den Grund gegangen.

Nach einer kurzen Begrüßungsrunde ging es zunächst im „Spiegelgang“ und in aller Ruhe in den Wald hinein. Dabei hielt jedes Kind einen Spiegel so vor das Gesicht, das es seine Umgebung mal aus einer ganz anderen Perspektive betrachten konnte, der Blick in die Baumkronen und den freien Himmel führte beim Gehen zu ganz neuen Erfahrungen.

Dann ging es weiter zu verschiedenen „Stationen“ in und am Wald, bei denen das unterschiedliche Verhalten der Tiere herausgestellt wurde. Wir unterschieden zwischen Winterschlaf, Winterruhe, Winterstarre und gingen auch auf die Tiere ein, die im Winter übIMG_0483er aktiv bleiben. Mit Hilfe des „Nasenspiels“ stellten wir unserer Gruppe mehrere Tierrätsel zu den einzelnen Bereichen, jeder hatte bis zum Schluss die Möglichkeit, die richtige Lösung zu finden. Und es blieb an diesem Vormittag natürlich nicht nur bei der Theorie!

An unserer ersten Station schlüpften 3 Kinder z.B. in die Rolle eines Igels und ließen sich in einen wärmenden Blätterhaufen einpacken. So konnten sie spüren, wie wirksam eine schützende Laubschicht beim „Winterschlaf“ ist.

Und unsere letzte Station führte uns zu einem Dachs- bzw. Fuchsbau und hier fragten sich die Kinder anhand der unterschiedlichen Löcher, welches wohl der Haupt-, Neben-, Hinter- oder Notausgang ist. Manche hätten wohl am liebsten bei ihrer Erkundung auch noch das Innere des Baus unter die Lupe genommen.

Bei einer kleinen Teepause kam von einem Kind zudem die Frage auf, ob ein warmer Winter bzw. eine Klimaerwärmung Auswirkungen auf die Tiere hat, ob sie sich z.B. über die milden Temperaturen im Winter „freuen“ oder den Winterschlaf „ausfallen“ lassen. Wir stellten die unterschiedlichsten Überlegungen an, spannend, oder?

Und noch etwas hat uns beim Knabbern von Keksen zu denken gegeben: Wie kommt eigentlich der ganze Müll in den Wald, wer lässt seine Flaschen, Plastik, Metallkanister,… so achtlos liegen? Wir wollen etwas für unsere Umwelt tun und werden bei unserem nächsten Treffen auch Müll sammeln, die Idee dazu kam von den Kindern.

IMG_0523Nach unserem interessanten Waldspaziergang hatte jedes Kind dann zum Abschluss die Gelegenheit, eine Futterglocke für die Vögel im Garten zu basteln. Das Fett dazu haben wir von der Metzgerei Stachura geschenkt bekommen, dafür herzlichen Dank! Und mit gegenseitiger Hilfe und etwas Geduld hat es jeder geschafft. Wir hoffen jetzt auf einen „richtigen“ Winter mit Eis und vor allem Schnee, damit die Fütterung beginnen kann.

Nun geht das Jahr zu Ende und wir können auf interessante Gruppenstunden und ein gemütliches Familienfest zurück blicken. Bei unseren Angeboten zeigten die Kinder nicht nur ein großes Interesse an der Natur, sie konnten auch immer wieder ihr fundiertes Fachwissen einbringen. Wir freuen uns, wenn wir mit unserer Gruppe im nächsten Jahr so weiter machen können, es hat uns wirklich Spaß gemacht. Und vielen Dank an alle, die uns in welcher Form auch immer unterstützt haben!

Wir wünschen allen Familien und Freunden der NAJU ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Start ins Neue Jahr und erholsame Ferien.

Jutta& Sascha Koslowski und Lore Breuer


NAJU-Gruppenstunde: Es wird Winter…

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und die Zugvögel haben sich schon längst in Richtung Süden aufgemacht. Jetzt gilt es für die „Zurückgebliebenen“, sich auf die dunkle und kalte Jahreszeit einzustellen. Welche Strategien müssen sie entwickeln, um während der Wintermonate nicht zu erfrieren oder zu verhungern. Dieser Frage gehen wir in unserer letzten Gruppenstunde auf den Grund, wir treffen uns am Samstag, 13.12.2014, von 9.30- 12.00 Uhr an der Grillhütte.

Geplant ist ein Waldspaziergang und anschließend basteln wir eine Futterglocke für unsere Vögel im Garten. (Bitte warm anziehen!)

Um besser planen zu können, bitten wir wie immer um eine kurze Anmeldung:

Telefon: 07255/ 3970411 (Lore Breuer)

Mail: mail@nabu-hambruecken.com

Wir freuen uns auf unser letztes Treffen in diesem Jahr

Jutta& Sascha Koslowski und Lore Breuer


Arbeitseinsatz von NABU und NAJU zum Schutz der Westlichen Dornschrecke

Arbeitseinsatz zum Schutz der Westlichen Dornschrecke

Arbeitseinsatz zum Schutz der Westlichen Dornschrecke

Am 15. November standder letzte Arbeitseinsatz des NABU Hambrücken für dieses Jahr auf dem Programm. Gemeinsam mit den Kindern der NAJU-Gruppe trafen wir uns bei der Renaturierungszone des Karlsdorfer Baggersees. Hier befindet sich der Lebensraum der „Westlichen Dornschrecke“, sie gilt nach der Roten Liste als hochgradig gefährdet und steht deshalb unter einem besonderen Schutz. Diese Heuschreckenart ernährt sich vorwiegend von niederen Pflanzen wie Algen und Moose. Sie ist an ein feucht- nasses Milieu gebunden und lebt in feuchten Sandgruben und auf Schlickflächen in unmittelbarer Nähe zum Wasser.

Ziel des Einsatzes war es den jungen Weiden- und Pappeln zu Leibe zu Rücken, die sich im Uferbereich der angelegten Tümpel ausbreiten und damit den dortigen Sandlebensraum einschränken. Mit Ast- und Heckenschere bewaffnet machten sich die einen an die schon etwas stärkeren Gehölze, während andere die jungen Keimlinge direkt am Ufer auszupften. Darüber hinaus wurden flächige Sandbereiche aufgehakt, so dass dort wieder ein offener Sandboden entstand. Das ruhige Herbstwetter tat sein Übriges, so dass an diesem Vormittag alle so richtig ins Schwitzen kamen.

In den 2 Stunden haben wir gemeinsam den Auftrag vom Regierungspräsidium Karlsruhe erfolgreich umsetzen können. Die NABU Gruppe Hambrücken bedankt sich bei allen fleißigen Helfern.

Alle fleißigen Helfer

Alle fleißigen Helfer