NAJU-Hambrücken – „Die Waldohreulen“ – Wir feiern Geburtstag!
Am Samstag, 21.03.2015, konnten wir 17 interessierte „Naturforscher“ zu einer neuen Gruppenstunde begrüßen, die heimische Vogelwelt stand auch dieses Mal im Mittelpunkt unseres Angebotes. Im Frühling, wenn die Natur zu neuem Leben erwacht, erfreuen uns die Vögel mit ihrem Gesang. Aber, warum sind sie für uns so wichtig? Vögel tragen auf vielfältige Weise zum ökologischen Gleichgewicht bei, sie fressen z.B. schädliche Insekten und sind für die Samenverbreitung unverzichtbar. Wir freuen uns, wenn wir heimische Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten können, denn viele Vogelarten werden immer seltener und drohen auszusterbe
n. Wussten sie, dass etwa 44% der 254 in Deutschland brütenden Vogelarten auf der „Roten Liste“ stehen?
Zur Einstimmung in unser Thema hatten die Kinder zunächst Gelegenheit, ihren Tastsinn zu erproben: Mit verbundenen Augen ging es an einem Seil entlang durch den Wald, dabei galt es an jedem Baum verschiedene Materialien zu erspüren. Sie erkannten sehr schnell, dass es sich bei Zweigen, Wurzeln, trockenem Gras und Stroh, Moos, Federn, Blätter und Schafwolle um Nistmaterial handelt, das die Vögel zum Nestbau verwenden.
Anhand unserer mitgebrachten Nester konnten sie sich ein Bild davon machen, wie unterschiedlich und kunstvoll ein Nest gebaut sein kann. Erstaunlich, dass meist für jede Brut ein neues Nest gebaut wird, naja mit Ausnahme von einem sonderbaren Vogel, der sich nicht die Mühe macht und die Aufzucht seiner Jungen lieber den anderen überlässt. Das Brutverhalten des Kuckucks löste bei den meisten doch großes Erstaunen aus.
Danach ging es ganz praktisch weiter, jedes Kind konnte sich im Wald nach Nistmaterial umschauen und sein eigenes Nest bauen, was sich zunächst als gar nicht so leicht herausstellte. Denn Schnur, Messer oder andere Hilfsmittel standen leider nicht zur Verfügung. Aber die meisten haben es geschafft und zum Abschluss unserer Aktion hatte jeder Gelegenheit, sein individuelles Nest vorzustellen. So gab es z.B. ein Wellness- Nest, ein Nest mit eingebauter Kuckuckabwehr,…
Beim Sammeln vom Nistmaterial wurde auch eine „mysteriöse“ Schatzkiste gesichtet, deren Tarnung den forschenden Blicken nicht standhielt. Wir brachten sie in unsere Mitte und beim „Geizhalsspiel“ wurde endlich ihr Geheimnis gelüftet: Sie enthielt einen Geburtstagskuchen und in gemütlicher Runde feierten wir dann den 1. Geburtstag unserer NAJU- Gruppe. Wir ließen das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren und überlegten im Anschluss das Thema für die nächste Gruppenstunde. Auf Wunsch der Kinder werden wir im April den Wald vom Müll befreien, nähere Infos folgen noch.
Wir wünschen allen Freunden von NAJU und NABU ein frohes Osterfest und erholsame Ferien.
Das NAJU- Team
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Der NABU Hambrücken freut sich riesig eine so aktive und engagierte NAJU-Gruppe zu haben. Ein großes Lob für die vielen guten Ideen und spannenden Aktionen, die Ihr gemeinsam mit den Kindern erlebt. Wir hoffen, dass noch viele weitere Jahre folgen werden.
Herzlichen Glückwunsch zu eurem ersten Geburtstag !!






Umgang gingen wir zunächst auf die mitgebrachten Materialien ein, dann hatten alle Kinder die Möglichkeit, in Kleingruppen ein Feuer zu entzünden. Neben der „alten“ Methode mit Schlageisen und Feuerstein konnten sie auch „moderne“ Feuerstarter einsetzen. Es kostete schon etwas Zeit, mit dem Schlagen von Funken ein Feuer in Gang zu bringen, aber jede Gruppe hat es geschafft.
er aktiv bleiben. Mit Hilfe des „Nasenspiels“ stellten wir unserer Gruppe mehrere Tierrätsel zu den einzelnen Bereichen, jeder hatte bis zum Schluss die Möglichkeit, die richtige Lösung zu finden. Und es blieb an diesem Vormittag natürlich nicht nur bei der Theorie!
Nach unserem interessanten Waldspaziergang hatte jedes Kind dann zum Abschluss die Gelegenheit, eine Futterglocke für die Vögel im Garten zu basteln. Das Fett dazu haben wir von der Metzgerei Stachura geschenkt bekommen, dafür herzlichen Dank! Und mit gegenseitiger Hilfe und etwas Geduld hat es jeder geschafft. Wir hoffen jetzt auf einen „richtigen“ Winter mit Eis und vor allem Schnee, damit die Fütterung beginnen kann.




